IT-Recht

Online-Banking: Gefährliche Sicherheitslücke festgestellt

Kürzlich haben wir berichtet, dass Kunden aus Angst Online-Banking ablehnen. Dies erscheint vor einer aktuellen Meldung sehr verständlich, wonach viele Online-Banking Portale über eine riskante Sicherheitslücke verfügen. Es fehlt demnach an einer hinreichenden Verschlüsselung.

Online-Banking: Gefährliche Sicherheitslücke festgestellt  © PictureP.-Fotolia

Online-Banking: Gefährliche Sicherheitslücke festgestellt © PictureP.-Fotolia

Diese Meldung im „Caschys Blog“ vom 22.08.2013 besagt, dass angeblich jedes Zweite Online-Banking Portal über eine unsichere Verschlüsselung verfügen soll. Diese Untersuchung soll mit den Testseiten der Qualys SSL Labs unter https://www.ssllabs.com/ssltest/ durchgeführt worden.

Sollte sich das als zutreffend herausstellen, so hätten geplünderte Kunden in vielen Fällen gegen ihre Bank einen Anspruch auf Rückerstattung des überwiesenen Geldes. Denn der Kunde darf nur dann auf seinem Schaden etwa durch eine Phishing-Attacke sitzen bleiben, wenn er schuldhaft gehandelt hat. Ratsam ist, dass Kunden auf ihrem Rechner aktuelles Virenschutzprogramm sowie eine Firewall einsetzen, wenn Sie Online-Banking betreiben.

Wenn die Bank oder Sparkasse sich stur stellt, sollten Sie sich an eine Verbraucherberatungsstelle oder einen Rechtsanwalt wenden. Wir stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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