IT-Recht

Mahnung von Bank Payment AG & Co. enthält Trojaner

Wenn Sie per E-Mail eine angebliche Mahnung oder Rechnung von einem Rechtsanwalt im Auftrage der Bank Payment AG etc. erhalten, sollten Sie aufpassen. Das gilt besonders, wenn Sie auf einen Dateianhang verwiesen werden.

Fake Mahnung von Bank Payment AG & Co. enthält Trojaner © magele-picture – Fotolia

In dieser gefölschten E-Mail behauptet ein „stellvertretender Rechtsanwalt“, dass Sie einen Zahlungsrückstand gegenüber die Firma Bank Payment AG haben. Angeblich konnte eine bestimmte Lastschrift nicht vorgenommen werden. Damit das Ganze möglichst echt wirkt, steht im Betreff die Nummer dieser Lastschrift angegeben. Die Bank Payment AG fordert letztmalig zum Begleichen der angeblichen Forderung auf. Dafür wird eine Zahlungsfrist von wenigen Tagen eingeräumt. Im letzten Satz wird auf die detaillierte Kostenaufstellung verwiesen. Diese soll sich im beigefügten Dateianhang befinden. Unterzeichnet ist diese E-Mail von dem „Stellvertretenden Rechtsanwalt Nils von Slandersberg“.

Keinesfalls Dateianhang von Bank Payment AG etc. öffnen

Dieser Aufforderung zum Öffnen des Dateianhangs sollten Sie keinesfalls nachkommen. Denn diese enthält einen Trojaner. Hierauf verweist das Verbraucherschutzportal MIMIKAMA.

Vorsicht bei unerwarteter Mahnung oder Rechnung per E-Mail

Derzeit sind viele E-Mails unterwegs in denen der Absender behauptet, dass er gegenüber dem Empfänger eine offene Forderung hat. Diese Mahnungen oder auch Rechnungen werden anscheinend von Firmen wie der Online24 PayAG, GiroPay 24, Pay Online, der Pay-Bank GmbH, der Rechnungsstelle Ebay GmbH sowie der Bank-Pay AG verschickt. Beliebt ist dabei auch die Behauptung, dass die Firma angeblich den Einzug per Lastschrift nicht vornehmen konnte.

Diese Mails stammen in Wirklichkeit von Betrügern. Diese wollen Ihren Rechner mit einem Trojaner ausspionieren. Sie wollen damit an Ihre persönlichen Daten kommen, um etwa Ihr Konto zu plündern. Wichtig ist, dass Sie bei solchen Mails nicht einfach den Dateianhang öffnen. Das gilt besonders bei .zip-Anhängen. Ebenso wenig sollten Sie auf Links klicken. Bei unbekannten Absendern sollten Sie am besten die E-Mail samt Anhang ungelesen löschen. Bei einer bestehenden Geschäftsverbindung sollten Sie ebenfalls vorsichtig sein. Das gilt insbesondere, wenn Sie zum Öffnen eines Dateianhangs beziehungsweise zum Betätigen eines Links gedrängt werden. Soweit Sie unsicher sind, fragen Sie lieber bei dem Ihnen bekannten Ansprechpartner persönlich nach. (HAB)

Sicher ist das folgende Video interessant:

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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RSSKommentare (4)

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  1. Ralf sagt:

    Ich habe eine solche E Mail erhalten und erstmal nach diesem Rechtsanwalt von der Bank gegooglet . Es gibt eine neue Unterschrift.  Mika Treitzsaur !!!!! Also erstmal schlau machen.

  2. Roxane sagt:

    Jetzt nennt sich der angebliche Rechtsanwalt:
    Collin Schöngauer….
    Die angebliche Rechnung stammt vom 03.08.2017 und am 04.08.2017 um 00.04 Uhr kam die Mail…Nee is klar….

  3. Meli sagt:

    Ich habe die E-Mail geöffnet, aber mit meinen iPhone Ich mach mir jetzt Gedanken aber ich hab gehört das das iPhone generell geschützt ist vor vieren
    Kann mir jemand weiter helfen

  4. Kecki sagt:

    Bei uns heißt der „angebliche“ Anwalt LUKAS mARTIN

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