IT-Recht

Facebook und WhatsApp Abzocke – Warnung vor Fake Gutschein

Wer bei Facebook oder WhatsApp einen Gutschein von Firmen wie Amazon, H&M, Rewe oder ALDI vorfindet, der sollte aufpassen. Ansonsten geraten seine Daten schnell in falsche Hände.

 Facebook und WhatsApp Abzocke – Warnung vor Fake Gutschein ©-Erwin-Wodicka-Fotolia

Facebook und WhatsApp Abzocke – Warnung vor Fake Gutschein ©-Erwin-Wodicka-Fotolia

Wie läuft die Gutschein Masche bei Facebook bzw. WhatsApp ab?

Nach dem Inhalt dieser Postings erhalten Sie nach einem Klick einen Gutschein. Der Wert dieses Gutscheins soll nach dem Text des Postings laut einer aktuellen Meldung bei  MIMIKAMA etwa 100,- Euro, 250,- Euro oder auch 500,- Euro betragen.

Beim Klicken auf den jeweiligen Link wird der Nutzer auf eine Webseite geleitet, die nichts mit dem jeweiligen Unternehmen zu tun hat. Dort wird ihm mitgeteilt, dass er angeblich einen Gutschein gewonnen hat. Um diesen zu erhalten, wird er zur Eingabe einiger persönlicher Daten aufgefordert. Darüber hinaus soll er das Posting teilen, sich im Kommentarfeld für den Gutschein bedanken sowie nach dem Klicken auf „Senden“ 15 oder auch 30 Freunde auswählen. Dann soll der Facebook bzw. WhatsApp Nutzer erneut auf „Senden“ klicken. Wer das gemacht hat, soll schließlich an einem Gewinnspiel teilnehmen und wird auf ein entsprechendes Formular geleitet.

Wie sich Facebook bzw. WhatsApp Nutzer verhalten sollten

Am besten klicken Sie gar nicht auf den angegebenen Link in dem Posting. Denn hier wollen nur gewerbliche Adresshändler in den Besitz Ihrer persönlichen Daten gelangen. Hierzu  werden die Nutzer von Facebook oder WhatsApp mit angeblichen Gutscheinen ködern. Möglicherweise sollen sie auch in eine Abofalle gelockt werden.

Der Namen von bekannten Unternehmen wird gerne von Dritten für solche Zwecke missbraucht. Hierzu gehören insbesondere die Firmen Amazon, H&M, Rewe, Lidl, ALDI und Netto (diese Auflistung ist nicht abschließend). Bei derartigen Nachrichten sollten Sie keinesfalls auf den Link klicken. Darüber hinaus sollten Sie skeptisch sein, ehe Sie der Aufforderung zum Teilen eines Postings oder der Weitergabe von persönlichen Daten Ihrer Freunde nachkommen. Dies gilt vor allem dann, wenn diesen Rechtsschreibfehler oder sonstige Auffälligkeiten enthält.

Am besten suchen Sie die Webseite des jeweiligen Unternehmens auf informieren sich dort. Dabei sollte der Link jedoch von Hand in die Browserzeile eingetippt werden. Keinesfalls sollte dies durch das Klicken auf einen Link in einer E-Mail oder in einem Posting bei Facebook oder WhatsApp geschehen. (HAB)

Sicher ist das folgende Video interessant:

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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