IT-Recht

D-Link: Geräte per Fernzugriff manipulierbar!

Vor kurzem kam es zu mehreren Angriffen auf DSL- Modem- Geräte des Elektronikkonzern D-Link. Nun gab der der Konzern eine Warnung vor einer Sicherheitslücke an seine Kunden weiter und veröffentlichte ein seit längerem entwickeltes Firmware-Update, welches die dem Konzern schon seit mehreren Monaten bekannten Probleme beheben soll.

D-Link: Geräte per Fernzugriff manipulierbar! ©-asrawolf-Fotolia

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Die Angriffe erfolgten in der Form, dass sich ein Zugriff auf die DSL- Modi verschafft und die Adressen der DNS- Server verändert wurden. Dadurch kann der Internetverkehr der Betroffenen ausgespäht und durch die Täter Manipulationen bei Zugriffen von z.B. Bankkonten vorgenommen werden.

Zwar war der Angriff gegen einen Filialbetrieb gerichtet, jedoch sollten auch private Nutzer ihre Geräte aktualisieren. Betroffen ist vor allem, wer ein Modem DSL-321 der Z-Revision.

Zuerst ging man nicht davon aus, dass die Geräte per Fernzugriff manipulierbar waren. Ein Irrtum, wie sich bei Stichproben ergab.

„Sobald der Patch installiert ist, kann man nicht mehr über das Netz auf das Modem zugreifen“, sagte Tarik Erdemir, D-Link-Produktmarketings-Chef für Deutschland und Österreich, gegenüber SPIEGEL ONLINE.

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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