IT-Recht

Cyberspionage: Kaspersky deckt Skandal auf

Laut einer Meldung von dem Antivirus-Spezialisten Kaspersky sollen bereits seit vielen Jahren weltweit Regierungen, Diplomaten sowie Forscher ausspioniert worden sein.

 

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©-Erwin-Wodicka-Fotolia

Nach Angabe von Kaspersky Experten sollen seit dem Jahr 2007 in 40 Ländern die Computer von Regierungen, diplomatischen Vertretungen sowie Forschungseinrichtungen heimlich übers Internet durch Phishing-Attacken ausgespäht worden sein-darunter auch in Deutschland. Dabei seien vor allem Sicherheitslücken vor allem in Word und Excel ausgenutzt worden. Dies sei dadurch möglich geworden, dass viele Anwender nicht die neuesten Updates geladen hätten. Von wem die Hacker Angriffe verübt werden, sei noch nicht bekannt. Näheres können Sie in der Mitteilung von Kaspersky nachlesen. Hierbei befindet sich auch eine Grafik, die die aktuellen Infizierungen in den einzelnen Ländern anzeigt.

Sowohl Privatleute als auch Unternehmen sollten daher auf der Hut sein und hinreichende Schutzmaßnahmen ergreifen. Beispielsweise sind in den letzten Jahren mehrfach DOS-Attacken auf Online-Händler verübt worden. Zuweilen werden auch Nutzer-Accounts bei eBay oder PayPal gehackt. Insbesondere sollten keine offenen WLAN-Anschlüsse verwendet werden, weil Sie sonst als privater Inhaber eines Internetanschlusses schnell für Rechtsverletzungen durch Dritte haften. Vielmehr müssen angemessene Sicherungsmaßnahmen verwendet werden. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

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Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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