Internetrecht

USA: Gefälschten Bewertungen auf Onlineportalen

19 Agenturen für sogenannte „Online-Reputation“ müssen laut der New York Times ihre Praktiken beenden und Strafen zahlen, die sich insgesamt auf 350.000 US-Dollar belaufen.

Unter Online-Reputationsmanagement wird die Überwachung und Beeinflussung des Rufs eines Produkts in den digitalen Medien verstanden.

  © Benjamin-Duda-Fotolia

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Jahrelange Ermittlungen im Vorfeld

Diesem weitreichenden Schlag gegen gewerbsmäßige Anbieter von gefälschten Bewertungen auf Onlineportalen waren jahrelnage Ermittlungen durch die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft vorausgegangen. Die Fahnder sind dabei auf eine weitvernetzte Branche gestoßen, die sich ihre Bewertungen von Rezensenten aus Bangladesch, den Philippinen und Osteuropa schreiben lässt.

Bestechung reale Kunden

Die Ermittlungen brachten zudem hervor, dass die Reputations-Fälscher in einigen Fällen auch die realen Kunden ihrer Klienten mit Gutscheinen bestochen haben. Sie wollten ihrem Klienten damit mehr positive Bewertungen erschleichen.

 

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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