Internetrecht

Streaming-Accounts für nur 1 US-Dollar auf dem Online-Schwarzmarkt zu erhalten

Streaming Accounts – wie Netflix und Spotify – können illegalerweise auf dem Online-Schwarzmarkt im Internet für nur 1 US Dollar erworben werden. Dies geht aus einem Bericht des Unternehmens McAffee und Intel hervor.

Streaming-Accounts für nur 1 US-Dollar auf dem Online-Schwarzmarkt zu erhalten © Benjamin-Duda-Fotolia

Streaming-Accounts für nur 1 US-Dollar auf dem Online-Schwarzmarkt zu erhalten © Benjamin-Duda-Fotolia

Sicherheitsforscher des Unternehmens McAffee und Intel haben im Tor-Netzwerk versteckte Schwarzmarkt-Webseiten ausfindig gemacht. Auf den Schwarzmarktseiten im Internet können Verbraucher angeblich lebenslang gültige Accounts für Videostreaming-Dienste, wie HBO Go, für lediglich 7,50 Dollar erwerben. Möchten Streaming Nutzer auf bekannte Streaming-Dienste wie HBO Go zugreifen, bezahlen sie hierfür normalerweise 15 Dollar im Monat.

Weiterhin sind wohl noch andere Streaming Dienste auf dem Schwarzmarkt für lediglich 1 Dollar pro Monat zu haben, so die Sicherheitsforscher.

Aus einem Bericht der „The Hidden Data Economy“ geht hervor, dass Verbraucher auf Online-Schwarzmärkten jeglichen denkbaren Streaming Account erhalten können und dies für einen Bruchteil des Originalpreises. Auch Netflix ist zu einem Schnäppchenpreis zu erwerben. Wie viel genau gezahlt werden muss erläutert der Bericht nicht.

Spotify-Account kostet auf dem Schwarzmarkt im Internet nur 1,90 €

Ein Schwarzmarktverkäufer hat zufolge eines Berichts aus dem IT-Nachrichten-Portal „The Register“ seit September, 5300 Spotify Accounts verkauft, für rund 1,90 Euro. Normalerweise zahlen Spotify Kunden, wenn sie den Streaming Dienst nutzen möchten, einen Pauschalbetrag von 9,99 pro Monat.

Billige Accounts für kostenpflichtige Pornoseiten

Auch lebenslang gültige Pornostreaming-Accounts sind zu Schnäppchenpreisen auf dem Online-Schwarzmarkt zu finden.

Streaming – Accounts legaler Nutzer gehackt damit Schwarzmarkt funktioniert

Laut den Sicherheitsforschern von McAffe und Intel müssen Schwarzmarkthändler ziemlich viele Accounts verkaufen, damit sich das Geschäft überhaupt lohnt. Bei den angebotenen Accounts handelt  es sich voraussichtlich um geklaute Benutzerkonten. Besonders wenn der wahre Inhaber des Accounts seine Kreditkartendaten angegeben hat und diese mit dem Konto verknüpft sind, könnte es besonders kritisch werden.

Verbrauchern ist dringend davon abzuraten, Streaming-Accounts auf dem Online-Schwarzmarkt zu erwerben. (LaR)

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Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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