Internetrecht

Kinoverbände setzen auf Mobile Ticketing

Schon seit langem hat sich das Online-Shopping als bequeme Art des Einkaufens durchgesetzt. Die Zahl der User, die auch unterwegs mit mobilen Endgeräten ins Internet gehen, steigt ebenfalls permanent. Viele Anbieter reagieren auf diese Entwicklung – so kann man beispielsweise bei den meisten Verkehrsbetrieben schon seit längerem mit dem Handy Fahrkarten kaufen.

Die Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater, HDF Kino und der Verband der Filmverleiher (VdF) wollen nun auch einen Schritt Richtung Zukunft gehen und künftig die Bereiche B2B-Kommunikation sowie Internet- und Mobile Ticketing ausbauen. Durch die Digitalisierung soll eine höhere Effizienz erreicht werden.

Nach Angaben des Branchendiensts Blickpunkt:Film planen die drei Verbände noch dieses Jahr den Start von einem Kassensystem, bei dem man via Mobile Ticketing ins Kino gehen kann, ohne dass man dabei zu einer Ausgabe eines SPIO-Tickets verpflichtet wird. Ein flächendeckender Einsatz ist aber nach Aussage von AG Kino-Gilde, HDF und VdF erst ab Ende 2013 zu erwarten.

Bei der digitalen B2B-Kommunikation soll künftig die elektronische Datenübermittlung von Terminbestätigungen und Spielfilmabrechnungen für alle Verleihe und Kinobetriebe standardisiert werden. Damit sollen „erhebliche Rationalisierungsvorteile“ erzielt werden, so der Bericht weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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