Internetrecht

Icann: Top-Level-Domains für Firmennamen freigegeben

.de, .com, .org, .info – bislang waren Top-Level-Domains in nur einigen standardisierten Versionen verfügbar. Der Web-Verwalter Icann hat nun grünes Licht für neue Domain-Namen gegeben.

Somit können künftig Firmen ihre Namen hinter dem Punkt der eigenen Internetadresse angeben. Wenn sie über das nötige Kleingeld verfügen. Eine Wunschdomain kostet allein 185.000 $ Bearbeitungsgebühr. „Zusätzlich sind bis zu einer halben Million Euro für Projektmanagement, Technik und Rechtsberatung nötig. Bis zu 200.000 Euro kostet laut dem ITK-Branchenverband Bitkom der laufende Betrieb im Jahr“ berichtet das Fachmagazin „Chip Online“.

Vom 12. Januar bis zum 12. April 2012 nimmt die Icann Anträge für die gewünschte Top-Level-Domain entgegen, die Vorschläge dürfen dabei in jeder Sprache eingereicht werden. Firmen sehen in der Öffnung der Domain-Adressen einen Wettbewerbsvorteil.

Die Sorge, die neue Regelung könne für Irritation beim Surfen sorgen, teilt Icann nicht. Gegenüber „Spiegel Online“ sagte Icann-Vorstandsmitglied Sébastian Bachollet: „Die verwirrende Anfangsphase wird kurz sein.“

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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