Internetrecht

EZB von Hackern attackiert – 20.000 Daten gestohlen

Die Europäische Zentralbank (EZB) wurde Opfer eines Hacking-Angriffs. Der Angriff ist durch ein Sicherheitsleck möglich geworden. Entwendet wurden 20.000 E-Mail-Adressen und Kontaktdaten von Journalisten und Seminarteilnehmern. Nach eigener Auskunft der EZB handelt es sich nicht um sensible Daten.

Hacker verlangen Zahlung für die entwendeten Daten

Die Hacker wollten scheinbar nicht nur die Daten für eigene betrügerische Handlungen nutzen, sondern wendeten sich offen an die Bank und verlangten Geld im Austausch für die geklauten Daten. Die EZB will noch alle betroffenen Personen informieren und die Passwörter ändern.

Achtung vor Spam Mails

Auch wenn scheinbar nur E-Mails und ein paar Adressen entwendet worden sind: Betroffene sollten besonders wachsam sein um nicht auf Phishing-Mails hereinzufallen. Wenn E-Mails eintreffen, die ganz seriös aussehen, aber darum bitten, persönliche Daten oder gar Bankdaten auf einer Homepage zu ‘verifizieren’, dann ist das immer ein Versuch, eben diese Daten zu erheben, um sie dann in betrügerischer Weise zu verwenden. Es ist davon auszugehen, dass die Betrüger alles versuchen werden, um einen maximalen Nutzen aus dem Datenklau zu erzielen. Spam Mails sind zu erwarten.

 

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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