Internetrecht

Drohnen bringen das Internet in die Welt

Über vier Milliarden Menschen weltweit haben immer noch keinen Internetzugang. Insbesondere ganze Teile Afrikas und Asien sind ohne Internet. Mark Zuckerberg träumte schon immer davon, die ganze Welt mit Internet zu versorgen. Hierfür will der Facebook-Chef jetzt Drohnen einsetzen.

Drohnen bringen das Internet in die Welt ©-cirquedesprit-Fotolia

Drohnen bringen das Internet in die Welt ©-cirquedesprit-Fotolia

Facebook verhandelt über den Kauf des Drohnenherstellers Titan Aerospace für 60 Millionen Dollar. 11 000 Drohnen sollen gebaut werden, die in 20 Kilometer Höhe fliegen. Die Drohnen sollen mit Solarenergie betrieben werden und können sich so fünf Jahre in der Luft halten.

Titan Aerospace mit Sitz in New Mexico wurde 2012 von Max Yaney gegründet. Seither gehört die Firma zum wichtigsten Testgebiet für unbekannte Flugvehikel.

Das Internet als Menschenrecht

Im August 2013 schlossen sich die führenden Technologie-Konzerne wie Facebook und Samsung zu der Initiative namens Internet.org zusammen, mit dem Ziel, das Internet für jeden zugänglich zu machen. Internet.org erklärt das Internet zum Problemlöser und Retter für die Dritte Welt. Internetzugang als Menschenrecht, so sieht es Mark Zuckerberg.

Um die Rettung der Welt via Internet konkurrieren die großen Konzerne. Auch Google will das Internet in alle Regionen der Welt bringen. Hierfür präsentierte es das Projekt „Loon“ und setzt dabei auf traditionelle Fluggeräte anstatt auf Drohnen.

Ein Ring aus Ballons

Ein Ring aus Ballons soll in die Atmosphäre gebracht werden und dort Internet bereitstellen.

Kritik dazu äußerste Bill Gates: „Ballons ändern auch nichts daran, dass die Menschen an Malaria sterben“. Die Stiftung von Bill Gates kämpft seit langem mit viel Geld gegen Krankheiten in den Dritte Welt Ländern.

Auch die Meinungen aus dem Kontinent selbst sind eher zurückhaltend. Der kenianische Technikunternehmer Phares Kariuki äußerte: „Der Zugang zum Internet sei keine Universallösung. Insbesondere Smartphones und Laptops blieben für viele Menschen unerreichbar.

Auch an diesem Problem möchte Internet.org arbeiten. Smartphones sollen bezahlbar werden. Und auch andere Hersteller arbeiten hieran. Mozilla präsentiert ein Smartphone für nur 25 Euro, entwickelt für Kunden in Dritte Welt Ländern.

 

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

Gefällt Ihnen der Artikel? Bewerten Sie ihn jetzt:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

RSSKommentare (0)

Kommentar schreiben

Kommentar schreiben

Mit dem Absenden des Kommentars erklären Sie sich mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden.