Heilmittelwerberecht

LG Hamburg: Irreführung der Verbraucher durch Bezeichnung von Pflegeprodukten mit „pure & natural“

In der Kosmetikbranche herrscht ein Wettbewerb wie nie zuvor. Immer schneller werden vielversprechende Produkte auf den Markt geworfen, um dem Druck um die neueste „Beauty Revolution“ als erster gerecht zu werden.

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Wird zum einen mit technischen Entwicklungen direkt aus dem Kosmetiklabor für ewige Jugend geworben, gibt es immer auch eine zweite, ökologische Linie die mit rein natürlichen Wirkstoffen wirbt um den gesamten Markt abzudecken.

Mit Urteil vom 21.12.2012 (Az. 312 O 96/12) hat das LG Hamburg jetzt entschieden, dass Pflegeprodukte, die mit der Bezeichnung „pure and natural“ gekennzeichnet sind, aber trotzdem chemischen Zusätze enthalten, den Verbraucher gezielt in die Irre führen können und somit nicht unter dieser Bezeichnung werbewirksam vertrieben werden dürfen.

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Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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