Gewinn- und Glückspielrecht

VPRT fordert: Keine Diskriminierung privater Sender durch Werbeverbot im neuen Glücksspielstaatsvertrag

Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) wendet sich gegen das bei der Novellierung des Glücksspielstaatsvertrages geplante Verbot von Werbung für die Anbieter von Sportwetten im Fernsehen.

 

Nach mehreren übereinstimmenden Berichten in Online-Medien hat der Arbeitskreis Wetten im Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) seine Bedenken im Rahmen einer Anhörung der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt zur Novellierung des Glücksspielstaatsvertrages zum 01.01.2012 vorgetragen.

 

Demzufolge könnte die vorgesehene Untersagung von Werbung für Sportwettenanbieter im Fernsehen für die übertragenden Privatsender als faktisches Werbeverbot ausgelegt werden. Hierin liegt eine erhebliche Benachteiligung gegenüber Sendern aus dem Ausland sowie gegenüber anderen Medien, die nicht hingenommen werden kann.

 

Der VPRT fordert daher, dass die jeweiligen Regelungen nachgebessert werden. Ansonsten würden private Fernseh-Sender auch gegenüber den öffentlich-rechtlichen Sendern das Nachsehen haben.

 

Quellen:

 

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Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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