Gestaltung von Online-Angeboten

Jeder nutzt das Internet. Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Rentner. Heutzutage ist das Internet in all seinen Facetten aus dem täglichen Leben vieler nicht mehr weg zu denken. Jeder Mensch kann z.B. Inhalte im Internet veröffentlichen, Waren kaufen, Filme sehen und kommunizieren. Die Verwendungsmöglichkeiten des Internets nehmen täglich zu. Dort wo das Veröffentlichen von Informationen, die Kommunikation und das Konsumieren von Inhalten so einfach, schnell und ohne Überwachung möglich ist, müssen Schutzmechanismen geschaffen werden, um ein Mindestmaß an Jugendschutz zu ermöglichen.

Deutschland ist Vorreiter im Bereich des Jugendschutzes. In kaum einem anderen Land wird auf so umfangreichen Wegen versucht den ungeschützten Zugriff auf jugendgefährdende Inhalte in den Medien zu verhindern. Jugendschutz erfordert zum einen den Schutz vor unlauteren Geschäftspraktiken, zum anderen den Schutz Jugendlicher vor dem Zugriff auf jugendgefährdende Inhalte.

Jugendlichen fehlt Erfahrung

Kindern und Jugendliche sind beeinflussbar. Anders als Erwachsenen fehlt Kindern und Jugendlichen oftmals die Erfahrung Inhalt und Seriosität eines Internetangebotes vollumfänglich einschätzen und bewerten zu können. Kinder und Jugendliche lassen sich leichter von Werbemaßnahmen beeinflussen oder zu einem Kaufvorgang animieren.

Vorsicht bei der Gestaltung von Webangeboten an Jugendliche

Möchten Sie Medieninhalte ausarbeiten und speziell Jugendlichen präsentieren, haben Sie darauf zu achten, dass keine übermäßige oder versteckte Werbung implementiert wird. Die geschäftliche Unerfahrenheit der Kinder und Jugendlichen darf nicht ausgenutzt werden. Anderenfalls können strafrechtliche- und wettbewerbsrechtliche Konsequenzen drohen. Die juristische Bewertung von Angeboten, geplanten Projekten und Werbemaßnahmen kann die Gefahr einer späteren Inanspruchnahme Dritter erheblich reduzieren

Jugendgefährdender Content

Adult-Inhalte, Filme, Spiele, Bilder und Gegenstände, die entsprechendes jungendgefährdendes Potential haben, dürfen nicht an Kinder und Jugendliche versandt werden. Das Angebot und der Verkauf jugendgefährdender Gebrauchsgüter unterliegen strengen Vorgaben. Handeltreibende im Internet sollten sich im Vorfeld geschäftlicher Unternehmungen im Detail darüber informieren welche gesetzlichen Voraussetzungen zu erfüllen sind.

Online-Angebot rechtssicher gestalten

Online-Angebote, vor allem die sich speziell an Jugendliche richten, sollten schon im Vorfeld der Realisierung juristisch überprüft werden, um mögliche Probleme noch vor einer Programmierung oder Veröffentlichung rechtssicher lösen zu können. Gleichzeitig bietet sich die regelmäßige Kontrolle der Angebote an, um auf die sich immer wieder anderen gesetzlichen Vorgaben adäquat reagieren zu können.


Nur durch eine vorherige Prüfung lassen sich negativ Folgen vermeiden. Hierbei helfen wir Ihnen! Unser Expertenteam um Rechtsanwältin Rafaela Wilde steht Ihnen unter der Rufnummer 0221 / 951 563 0 (Beratung bundesweit) gerne für eine erste Einschätzung zur Verfügung.


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Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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