Filmförderung

Filmförderung richtig beantragen

Sie möchten einen Film produzieren, aber Ihnen fehlen noch finanzielle Mittel? Vielleicht können Sie mit einer der zahlreichen Fördermöglichkeiten in Deutschland Ihr Projekt realisieren! Die Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE ist Ihnen bei der Antragstellung gern behilflich.

In Deutschland gibt es unterschiedliche Modelle und Institutionen für Filmförderung. Und doch lassen sich einheitliche Förderungsarten feststellen: Von zusätzlichen Maßnahmen, wie z. B. die Drehbuchförderung, die Verleihförderung und die Filmtheaterförderung, macht die Produktionsförderung den eigentlichen Kernbereich sämtlicher Filmförderungsmaßnahmen aus. Wir haben einmal die wichtigsten Institutionen und Fördermöglichkeiten zusammengefasst, um einen ersten Überblick zu geben.

Bundesweite Filmförderung

Die bundesweite Filmförderung wird in Deutschland von der Filmförderung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt (FFA) und dem Kuratorium junger deutscher Film getragen.

Deutscher Filmförderfonds

Seit 2007 gibt es den Deutschen Filmförderfonds (DFFF), initiiert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der bis 2012 jährlich 60 Millionen Euro für die Finanzierung von deutschen Kinoproduktionen zur Verfügung gestellt hat. Bislang wurden 642 Filmproduktionen mit insgesamt 356 Millionen Euro gefördert. Im Laufe von sechs Jahren bewirkten sie Folgeinvestitionen in Höhe von 2,9 Milliarden Euro, davon allein 2,1 Milliarden Euro in Deutschland.

Aufgrund des großen Erfolg des Projekts hat die Bundesregierung den Fonds um weitere drei Jahre bis Ende 2015 verlängert hat. Gleichzeitig wurden die Richtlinien überarbeitet. 2013 stehen insgesamt 70 Millionen Euro für den Fonds zur Verfügung.

Filmförderungsanstalt

Die Filmförderungsanstalt (FFA) vergibt Förderungen an Spielfilme ab einer Länge von 79 Minuten nach zwei Prinzipien: Auf der anderen Seite erlaubt eine selektive Förderung nach dem Projektprinzip Darlehen von 250.000 Euro bis hin zu 1 Mio. Euro. Dafür ist allerdings eine Eigenbeteiligung des Produzenten von mindestens 15% erforderlich. Zudem gibt es die Referenzfilmförderung, die sich nach einem Referenzpunktesystem, welches sich aus Zuschauerzahlen, Festivalpreisen und Prädikaten der Filmbewertungsstelle Wiesbaden errechnet, richtet. Die Förderung wird in diesem Fall quasi nachträglich vergeben.

Regionale Filmförderung

Neben den bundesweiten Filmförderinstitutionen gibt es einige regionale Förderanstalten, deren Förderungen an den jeweiligen Standort gebunden sind. Zu diesen Einrichtungen zählen u.a. die Film- und Medienstiftung NRW, Medienboard Berlin-Brandenburg oder die Filmförderung Hamburg, die jeweils eigene Förderrichtlinien aufweisen.

Film- und Medienstiftung NRW

Die Film- und Medienstiftung NRW ist die finanzstärkste Länderförderung Deutschlands, insgesamt stehen jährlich rund 35 Mio. Euro für Förderung zu Verfügung. Gefördert werden sowohl deutsche, als auch internationale Kinofilme sowie Fernsehfilme, jeweils in unterschiedlichen Bereichen. Dies können neben der Produktionsförderung auch produktionsvorbereitende Maßnahmen (wie z. B. ein Darlehen für die Herstellung eines Drehbuchs), Post-Produktions-Maßnahmen oder Förderungen im Bereich Verleih und Vertrieb sein.

Aber auch Kinobetreiber können bei der Film- und Medienstiftung NRW Förderungen für den Umbau, die Neuerrichtung und die Digitalisierung von Kinos beantragen. Seit 2011 werden auch innovative Projekte in den Bereichen Games, Internet und Mobile gefördert. Eines gilt es aber dabei zu beachten: Die Projekte dürfen vor Antragstellung noch nicht begonnen haben.

Links zu  bekannten Filmförderprogrmamen:


Seit Jahren steht die Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE Produzenten erfolgreich bei der Beantragung von Fördergeldern zur Seite. Durch gute Kontakte und detaillierten Fach- und Praxiskenntnisse können wir zusammen mit Ihnen die passenden Fördermöglichkeiten für Ihr Projekt erarbeiten. Hier erfahren Sie mehr über die rechtlichen Fallstricke beim Antrag einer Filmförderung und warum es sich lohnt unsere Hilfe in Anspruch zu nehmen: Case Study | Filmförderung beantragen


Unser Expertenteam um Rechtsanwältin Rafaela Wilde steht Ihnen unter der Rufnummer 0221 / 951 563 0 (Beratung bundesweit) gerne für eine erste Einschätzung zur Verfügung.


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Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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