Chain of title – Rechtekette

Produzenten und Investoren möchten gute Filme sehen. Gleichzeitig besteht selbstverständlich aber auch ein großes Interesse daran, dass ein produzierter Film wirtschaftlich erfolgreich wird. Erst dann hat sich das finanzielle Investment gelohnt.

Da die Filmproduktion mitunter Millionen von Euro benötigt, muss im Vorfeld von Vertragsverhandlungen mit Investoren oder Produzenten geklärt werde, ob und zu welchen Bedingungen die nötigen Rechte am Drehbuch, der Filmmusik und anderen notwendigen Projektteilen erworben wurden oder erworben werden können.

Produzenten und Filminvestoren riskieren regelmäßig hohe Summen für die Umsetzung von Fernseh- und Kinoproduktionen. Vor den eigentlichen Vorbereitungs- oder Dreharbeiten muss die Rechtekette in allen Details aufbereitet, nachvollzogen und verschriftlicht werden.

Die Chain of title (auch: Rechtekette) ist ein zwingend nötiges Dokument für Produzenten. Die Chain of title dient dazu Investoren und sonstigen Partnern deutlich zu machen, dass die benötigten Rechte eingeholt wurden. Häufig kommt es vor, dass die Rechtslage nicht eindeutig ist. Entweder sind die Verfilmungs- oder Verwertungsrechte an Drehbüchern international vergeben oder Dritte haben bereits eine Option auf den Filmstoff gesetzt. Der lückenlose Nachweis der Rechtslage in Form einer Chain of title ist die Grundlage für jede Verhandlung mit den Geldgebern.

Erst die Chain of title weist nach, dass die Produktion wie geplant durchgeführt und anschließend verwertet werden kann. Ein Investor wird sich üblicherweise ohne diese Absicherung auf keine Verhandlungen einlassen. Zu groß ist die Gefahr, dass sich während der kostenintensiven Produktion herausstellt, dass nötige Rechte nicht vorliegen und ein Projekt beendet werden muss oder nur mit erheblichem finanziellen Mehraufwand weitergeführt werden kann.


Nur durch eine vorherige Prüfung lassen sich negativ Folgen vermeiden. Hierbei helfen wir Ihnen! Unser Expertenteam um Rechtsanwältin Rafaela Wilde steht Ihnen unter der Rufnummer 0221 / 951 563 0 (Beratung bundesweit) gerne für eine erste Einschätzung zur Verfügung.


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Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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