E-Commerce

Worauf Onlinehändler bei Preisangaben auf ihrer Webseite achten sollten

Das Thema Preisangaben ist für Shop-Betreiber von großer Wichtigkeit. Wer hier einen Fehler macht, riskiert auch bei kleinen Verstößen eine kostspielige Abmahnung.

 

 

Zunächst einmal sollten Onlinehändler darauf achten, dass sie gegenüber Verbrauchern den Endpreis angeben. Dieser muss die Umsatzsteuer sowie sonstige Preisbestandteile – wie etwa die anfallenden Kosten für die Versendung enthalten. Dies ergibt sich aus § 1 der Preisangabenverordnung (PAngV).

 

Der Verbraucher muss nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes auf die anfallende Mehrwertsteuer sowie Versandkosten rechtzeitig genug hingewiesen werden. Dies muss vor geschehen, bevor die jeweilige Sache in den Warenkorb gelegt wird (BGH, Urteil vom 16.07.2009 Az. I ZR 50/07).

 

Auch hinsichtlich der anfallenden Versandkosten reicht es nicht, wenn diese nur in den allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) genannt werden. Normalerweise müssen auch die Versandkosten ins Ausland angegeben werden.

 

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

 

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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