E-Commerce

Amazon lässt sich anonymes Bezahlverfahren patentieren

Amazon hat sich in den USA ein mobiles Bezahlverfahren patentieren lassen, bei dem sowohl Käufer als auch Verkäufer sich gegenseitig keine persönlichen Daten preisgeben müssen und damit völlig anonym agieren.

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© IckeT – Fotolia

Die Idee hinter dem Projekt  soll die Anonymität der Zahlung sein, so dass keinerlei persönliche Informationen nötig sind, um eine Zahlung mit diesem System durchzuführen. Bisher müssen,  bei typischen Transaktionen, persönliche Daten ausgetauscht werde, die ein Zahlender möglicherweise gar nicht preisgeben möchte. Nun soll es egal sein, ob es sich um Kartenzahlung, Schecks oder um Transaktionen am Telefon oder Computer  handelt, das mobile Zahlungssystem soll in allen Anwendungsfällen Anonymität gewährleisten.

 

Anonymes Bezahlverfahren

Dabei erfolgt die Transaktion über einen Code, der mit Einschränkungen versehen werden kann. Dazu gehört unter anderem ein Ablaufdatum oder eine maximale Anzahl der Einsätze des jeweiligen Codes. Letztlich wird zwischen dem Zahlenden und dem Zahlungsempfänger dieser Code ausgetauscht woraufhin der dazwischen geschaltete Server  die Transaktion zwischen den Konten übernimmt und die ausgewählte Summe auf das jeweilige Konto überträgt.

Amazon hatte bereits im Jahr 2009 das Patent für das Bezahlverfahren beantragt.

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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