E-Commerce

Amazon erpresst deutsche Verleger

Der US-amerikanische Online-Versandhändler sagt den Verlegern in den USA und in Deutschland den Kampf an. Um den eigenen Gewinn zu erhöhen, verlangt Amazon günstigere Konditionen für die Belieferung von E-Books. Der Konzern droht sowohl dem deutschen Verlagshaus Bonnier Media, als auch dem US-amerikanischen Verleger Hachette damit, gedruckte Bücher der Verlage später zu liefern oder sogar ganz aus dem Sortiment zu nehmen. Mit diesen Erpressungen scheint der Online-Versandhändler zu weit zu gehen.

 

Amazon erpresst deutsche Verleger©-Thomas-Jansa-Fotolia

Amazon erpresst deutsche Verleger©-Thomas-Jansa-Fotolia

Vielfalt und Qualität gefährdet

Dadurch dass Amazon auf dem E-Book-Markt eine marktbeherrschende Stellung einnimmt, sind Vielfalt und Qualität auf dem Buchmarkt gefährdet. Dass dies auf den Schultern der Kunden und Autoren ausgetragen wird, lässt Amazon außer Acht. Ihnen kommt es allein darauf an, weitere Marktanteile zu gewinnen und die eigene Verhandlungsmacht weiter auszubauen. Wo das hinführen mag, steht in den Sternen.

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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