Datenschutz

Zeichnung von Online-Petitionen künftig auch unter Pseudonym

Der Bundestag hat das elektronische Petitionssystem neu überarbeitet und vorgestellt. Demnach können nun Petitionen auch unter Pseudonymen gezeichnet werden.

Die Neuerungen des E-Petitionssystems, welche die Benutzerfreundlichkeit des Systems erhöhen sollen, beschränken sich weitestgehend auf die Navigation der Webseite. Besonders im Forum habe man sich weg vom flachen Aufbau für eine Baumgliederung entschieden, um so den Diskussionscharakter stärker zu betonen und einen Diskurs zu forcieren, anstelle Einzelmeinungen zu sammeln, so die Meldung de Deutschen Bundestages.

Auch neu ist es, dass der Nutzer sich mit seiner E-Mail Adresse und Passwort anmelden kann, die bisherige Anmeldung mit einem zugewiesenen kryptischen Nutzernamen sei nun nicht mehr notwendig, so die Meldung weiter.

Ebenfalls neu ist, dass die Nutzer nicht mehr, wie bislang, mit ihrem Klarnamen die Petitionen mitzeichnen müssen. Nunmehr kann man dies auch mit einem vom System zugewiesenen Pseudonym tun.

In den Diskussionsforen können die Pseudonyme allerdings weiterhin frei gewählt werden, so die Meldung weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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