Datenschutz

VZBV: Offener Brief an Facebook

 

Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert in einem offenen Brief an Mark Zuckerberg und die Unternehmensleitung eine nachhaltige Verbesserung des Datenschutzes.  Angesichts des bevorstehenden Börsengangs müsse das soziale Netzwerk seine Unternehmenspolitik deutlich verbessern.

facebook verbraucherzentrale bundesverbandBildnachweis: Facebook Like Button / FindYourSearch / CC BY 2.0 /Some rights reserved

 

 

 

Keine angemessene Hilfestellung

 

Der vzbv bemängelt es, dass von den durch den Börsengang erwirtschafteten Geldern keine Investitionen in besseren Verbraucher- und Datenschutz geplant seien. So fehle eine Infrastruktur für einen persönlichen Nutzersupport durch geschulte Mitarbeiter. Stattdessen werden hilfesuchende Nutzer auf Foren oder Formulare verwiesen, die nicht immer hilfreich sind. Facebook nehme die Belange der Nutzer nicht ernst und gebe keine angemessene Beratung. Des Weiteren sind Verbraucherverbände nicht in der Lage, stellvertretend für Nutzer mit Facebook in Kontakt zu treten, eine verantwortliche Stelle gibt es dazu nicht.

 

Datenschutz ernst nehmen

 

Ein weiterer großer Punkt des dreiseitigen Briefes sind datenschutzrechtliche Bestimmungen, den Facebook nicht einhält. Hier sieht der vzbv großen Investitionsbedarf. Er verweist hier auf die zahlreichen negativen Schlagzeilen, die Facebook in den letzten Wochen gemacht hat. Der vzbv appelliert an Zuckerberg, eine rücksichtsvolle und verantwortliche Unternehmenspolitik zu führen. Gewinne seien erst zu erzielen, wenn Facebook Daten- und Verbraucherschutz der Nutzer ernst nimmt.

 

 

Der offene Brief kann hier gelesen werden.

 

 

 

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Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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