Datenschutz

Nach neuen Datenschutzregelungen: Verbraucherschützer klagen gegen Google

Seit einigen Tagen wird Google-Nutzern folgende Nachricht angezeigt: „Wir ändern unsere Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingunen“.  Auf der einen Seite sollen die Änderungen das Verständnis der Datenschutzbestimmungen für Nutzer vereinfachen. Jedoch lässt sich Google dadurch auch die gesammelten Daten  eines Nutzers  aus den verschiedenen Google-Dienstleistungen zu einem umfassenden Profil zusammenstellen.

 

 

Bildnachweis: Google Logo in Building43 / Robert Scoble / CC BY 2.0 / Some rights reserved

In den USA protestieren Verbraucherschützer gegen die geplanten Änderungen: laut der Organisation Electronic  Privacy Information Center (EPIC) verstößt Google damit gegen die im Jahr 2011 getroffenen Vereinbarungen mit der US-Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission (FTC). EPIC haben nun Klage eingereicht, um FTC dazu zu bringen, die vereinbarten Regelungen durchzusetzen. Gleichwohl der europäischen Behörden fordern EPIC die Verhinderung der neuen Google-Nutzungsbedingungen, die zum 1.März eingeführt werden sollen.

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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RSSKommentare (1)

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  1. Andrea Koeth sagt:

    Sehr geehrte Herren Rechtsanwälte,

    da ich auch bis vor Kurzem Nutzerin bei Google war, kann ich diese Meldung bestätigen. Aber: es gibt eine Möglichkeit, sich gegen dieses Gebahren von Google zu wehren.

    Ich persönlich habe für mich bereits Konsequenzen gezogen und habe meine gesamten Daten bei Google abgezogen (Email-Account und Blog) und bin zu einem anderen Anbieter abgewandert. Mein Rat an alle, die einen besseren Anbieter suchen: kommt rüber zu Arcor. Dort sind eure Daten wenigstens geschützt und es werden auch keine Daten an dritte weitergegeben.

    Und für Blogbetreiber kann ich den Anbieter http://blog.de empfehlen.
    Hier handelt es sich um einen deutschen Anbieter und dort werden sogar nicht so viele Daten gespeichert.

    Google, Facebook und Google+ sind schon ziemlich lange in Verruf wegen schlechtem Datenschutz und ich persönlich kann vor diesen Diensten nur warnen!!

    Außerdem: es gibt andere Mittel und Wege, wie man sich privat über das Internet austauschen kann. Dazu empfehle ich die Chatprogramme wie Pidgin, ICQ oder auch Empathy und wie sie alle heißen. Darüber hinaus gibt es auch seriösere Anbieter für Chatkonten. Ich nenne da nur mal die Namen jabber.org, deshalbfrei.org und viele andere.

    Daher: um sich im Internet auszutauschen braucht es diese Plattformen wie Facebook oder Google+ nicht!!! Diese Dienste sollte man besser meiden!!!

    Grüße
    Andrea Köth
    aus Unterfranken

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