Datenschutz

Datenschutz-Studie: Internetuser misstrauen Facebook und Co.

Die Kommunikationsagentur Ketchum Pleon hat in Zusammenarbeit mit tns emnid eine repräsentative Studie zum Thema Datenschutz im Internet durchgeführt und nun die Ergebnisse vorgestellt. Darin wird deutlich, dass der Datenschutz bei den Usern eine immer größere Rolle spielt.

Fast zwei Drittel der Internetnutzer achten heute besonders auf den Schutz ihrer Privatsphäre, so die Meldung der Agentur Ketchum Pleon. Besonders kritisch sind die Internetnutzer bei Social Media-Plattformen, Mobilfunkunternehmen und bei Rabattprogramme.

„Die aktuelle Diskussion über die Datennutzung der sozialen Netzwerke hat die Nutzer sensibel gemacht. 61 Prozent der Befragten achten besonders darauf, welche Daten sie über sich im Internet freigeben“, sagt Dirk Popp, CEO Ketchum Pleon Deutschland.

Doch übervorsichtig wird deswegen kaum einer: nur 14% der Befragten verzichten aus Datenschutzgründen auf das Online- Shopping und nur jeder Zehnte lädt lieber keine privaten Fotos ins Internet hoch lädt, auch nicht, um sie nur guten Freunden und Bekannten zugänglich zu machen.

Vor allem soziale Netzwerke stehen mit Blick auf den Datenschutz in der Kritik: Insgesamt 88% der Befragten erachten den Umgang von Facebook mit persönlichen Daten als bedenklich. Aber auch andere soziale Netzwerke scheinen nicht vertrauenswürdiger: 78% der Befragten betrachten das Datensammeln von sämtlichen Netzwerkplattformen als bedenklich, so die Studie.

„Die Bürger sorgen sich auch außerhalb des Internets um ihre persönlichen Daten“, sagt Dirk Popp. 78% der Befragten halten die Datenspeicherung bei ihrem Handyanbieter für bedenklich und 52% bei den beliebten Rabattprogrammen. Zudem misstrauen gut 40% der Datennutzung durch Krankenkassen und 35% gar durch Ämter und Behörden.

Die gesamte Studie finden Sie hier.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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  1. […] Kritik gibt. In dieser Diktion sind beispielsweise drei Studienergebnisse lesbar (hier, hier und hier), nach denen Mitglieder von Social Communities of Relationship einerseits den Datenhunger der […]

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