Archiv für den Monat August, 2011

Wiesenhof reicht bei der ARD Programmbeschwerde ein

Die ARD-exclusiv Reportage „Das System Wiesenhof. Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und Umwelt ausbeutet“ hat bereits vor der ersten Ausstrahlung heute Abend um 21.45 Uhr für Unmut gesorgt. Der Geflügelproduzent Wiesenhof hat nun im Vorfeld der Ausstrahlung bei der ARD eine Programmbeschwerde eingereicht. In einer Meldung auf der Webseite des Unternehmens betont Wiesenhof, dass sie mit der Programmbeschwerde nicht die Ausstrahlung verhindern möchten.

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Freie künftig im WDR Personalrat

Die von der rot-grünen Landesregierung NRW verabschiedete Reform des Landespersonalvertretungsgesetzes (LPVG) dient auch der Stärkung der Interessen von freien Mitarbeitern. So werden künftig auch Freie vom Personalrat des WDR vertreten. Der Deutsche Journalisten-Verband-NRW (DJV) hatte das Anliegen bereits 2009 bei der jüngsten Novelle des WDR-Gesetzes gefordert. Die Reform des LPVG gilt für alle öffentlichen und öffentlich-rechtlichen Unternehmen in NRW.

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HDF und ver.di einigen sich in Tarifverhandlungen

Der HDF Kino e. V., der größte nationale Kinoverband, und  ver.di konnten sich in der vierten Verhandlungsrunde am 24. August 2011 erfolgreich auf einen neuen Tarifvertrag einigen. Die Laufzeit des neu verhandelten Vertrags beginnt rückwirkend am 01. Mai 2011 und dauert bis zum 31. Dezember 2014. In vier Stufen werden die Tarife bis Ende 2013 jährlich um rund 3% erhöht, was durch „aufeinander aufbauende Erhöhungen durch Festbeträge und prozentuale Steigerungen erreicht wird“, so die Pressemitteilung von ver.di.

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Ikosom veröffentlicht „Handbuch Crowdfunding“

An kreativem Filmnachwuchs mangelt es Deutschland wahrlich nicht – davon kann man sich beispielsweise auf den zahlreichen Kurzfilm-Festivals in der Republik überzeugen. Doch während sich ein Kurzfilm bestenfalls mit viel Arbeit, Engagement und Herzblut gerade mal so realisieren lässt, sieht es bei Spielfilmen oft schwieriger aus.

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Neue GfK-Studie zur Digitalen Content-Nutzung durch Filesharing: Was die Musikindustrie verschweigt

Die von der GfK durchgeführte Studie zur digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) 2011 besagt unter anderem, dass viele Filesharer keinerlei Musik kaufen. Aus diesem Grunde wird unter anderem die Einführung von Warnmeldungen an Nutzer gefordert. Ein wichtiger Aspekt wird jedoch nicht erwähnt.

 

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Landgericht Düsseldorf zur Abmahnung wegen Domainfreigabe ohne Unterlassungserklärung

Normalerweise gehört zu einer Abmahnung auch die Aufforderung zur Abgabe einer Unterlassungserklärung. Aber ist das auch so, wenn es um die Freigabe einer Domain geht?

 

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OLG Köln: Kundendaten dürfen nicht zur Rückgewinnung genutzt werden

Personenbezogene Daten dürfen nicht zur Rückgewinnung genutzt werden, so ein Urteil des OLG Köln. Ein Stromanbieter hatte in einer Briefaktion ehemalige Kunden, die zu einem Konkurrenzanbieter gewechselt waren, angeschrieben, um diese zur Rückkehr zu bewegen. Das OLG Köln hat entschieden, dass diese Aktion eine Datenschutzverletzung darstellt (OLG Köln, Urt. v. 19.11.2010 – Az.: 6 U 73/10).

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Immer mehr Datenschützer haben wegen Facebook-Button Bedenken: Tipps für private Anwender und Onlinehändler

Wie wir schon berichtet haben, forderte das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) alle Stellen in Schleswig-Holstein dazu auf, umgehend ihre Fanpages bei Facebook und den “Gefällt-mir”-Button auf den Homepages zu entfernen – sonst drohen bis zu 50.000 Euro Strafe. Immer mehr wird deutlich, dass das Ganze nicht auf Schleswig-Holstein begrenzt bleibt. Wir stellen Ihnen als private Anwender oder Onlinehändler eine rechtssichere Alternative vor.

 

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Kein Extrageld für Captain Sparrows Stimme

Im Prozess des Kamermanns Jost Vacano, den er u. a. gegen die Bavaria und den WDR führt, konnte noch keine Entscheidung getroffen werden. Jost war damals Kameramann bei Wolfgang Petersens „Das Boot“ und fordert in seiner Klage eine Nachvergütung von 450.000€ für erfolgte TV-Ausstrahlungen. Er habe damals zu wenig Geld erhalten, zudem solle sein schöpferischer Anteil an dem Film anerkannt werden, so die Begründung.

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ASA verbietet Printkampagnen wegen zu viel Retusche

Botox, Size Zero, Hungerkuren – der Schönheits- und Jugendwahn ist ein gesellschaftliches Phänomen, dass zu einem großen Teil auf das medial vermittelte Idealbild zurückzuführen ist. Die Möglichkeiten der digitalen „Generalüberholung“ von Models am Computer sind zwar bekannt, aber deswegen nicht unumstritten. Eine Werbekampagne mit der US-Schauspielerin Julia Roberts wurde nun verboten. Begründung: Zu viel Photoshop-Bearbeitung.

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