Archiv für den Monat März, 2009

„Das Boot“: Nachhonorierung des Miturhebers?

Der deutsche Kameramann des Welterfolgs „Das Boot“ Jost Vacano macht sich aus finanziellen wie ideellen Gründen um die Klärung spannender urheberrechtlicher Fragen verdient. Seit dem 5. März verhandelt die 7. Zivilkammer des Landgerichts München I seine Klage unter anderem gegen die Bavaria als Filmhersteller. Vacano geht davon aus, dass mit dem Film über die Jahre Erlöse in einer Größenordnung gemacht wurden, die in einem auffälligen Missverhältnis zu seiner damaligen Vergütung stehen.

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Landesmedienanstalten stellen ALM Programmbericht 2008 vor

Im deutschen Fernsehen kristallisieren sich drei Tendenzen heraus: Die Profilierung der konkurrierenden Programme auf dem Zuschauermarkt, die nach wie vor stark reduzierte politische Berichterstattung in den privaten Vollprogrammen und das stark anwachsende Angebot an so genanntem „Wissensfernsehen“. Das ist ein Ergebnis des ALM Programmberichts 2008, den die Landesmedienanstalten jetzt vorgelegt haben und der über aktuelle Erkenntnisse der kontinuierlichen Fernsehprogrammforschung der Landesmedienanstalten informiert.
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Filmtheaterkongress in Baden-Baden

Vom 21. bis 23. April 2009 trifft sich die Kinobranche zum 39. Filmtheaterkongress in Baden-Baden. Die größte nationale Veranstaltung der Kino-Industrie bietet eine Vielzahl von Seminaren, die neuesten Produkte und Dienstleistungen der Zulieferindustrie sowie eine Vorschau auf kommende Filme.
Dabei geht es unter anderem um Kino-Marketing, Digitalisierung und Kino-Content.

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Deutsche Gamestage in Berlin

Vom 21. bis 23. April 2009 finden im Berliner Urania wieder die Deutschen Gamestage statt.

Bei den vom Medienboard Berlin-Brandenburg initiierten Veranstaltung geht es um inhaltliche sowie ökonomische Entwicklungsperspektiven der Branche aber auch um die aktuelle Debatte um die gesellschaftspolitische Verantwortung. So treffen sich beim Jugendschutzforum am 23. April Politiker, Pädagogen, Spieleentwickler, Spieleproduzenten und –publisher den politischen, sozialen und pädagogischen Fragne zum Verhältnis von Jugendlichen zu Video- und Computerspielen, der Gefahr von Killerspielen, dem besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor missbräuchlicher Spielenutzung.
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Premiere fordert € 26.350.000 Vertragsstrafe wegen „Schwarzseher“-Receivern

Die 7. Zivilkammer des Landgerichts München verhandelt heute die Klage der Premiere Fernsehen GmbH und Co. KG gegen die Kathrein-Werke KG. Premiere fordert eine Vertragsstrafe von sage und schreibe € 26.350.000,-. Weiterlesen →

Bundesnetzagentur will digitale Dividenden vergeben

Die durch die Umstellung auf digitales terrestrisches Fernsehen freigewordenen Rundfunkfrequenzen im Bereich 790 – 862 MHz (sog. digitale Dividende) sollen versteigert werden. Nach den Plänen der Bundesnetzagentur soll damit der Ausbau breitbandiger Internetanschlüsse besonders in ländlichen Regionen vorangetrieben werden. Weiterlesen →

Die neue „schwarze Liste des UWG

Gerade für Online-Shop-Betreiber hält das Wettbewerbsrecht viele Fallen bereit. Klarheit schafft jetzt die „schwarze Liste“, ein Anhang zu § 3 Abs. 3 des reformierten Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG), in dem 30 Tatbestände aufgelistet werden, die in jedem Fall unzulässige geschäftliche Handlungen sind und daher abgemahnt werden können. Ein Artikel von shopbetreiber-blog.de stellt die wichtigsten vor.

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Vertragsstrafenklausel für „eBay-Spaßbieter“ unzulässig

Die Klausel “Spaßbieter erklären sich mit Abgabe ihres Gebotes mit einer Entschädigungsstrafe von 25 % des Verkaufspreises einverstanden.” ist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines eBay-Verkäufers unwirksam. Dies entschied das Amtsgericht Waiblingen mit einem Urteil vom 12.11.2008. (Az. 9 C 1000/08)

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Musikindustrie will Abmahnungen steigern

Der Bundesverband Musikindustrie plant, zukünftig bis zu 1000 Abmahnungen pro Monat zu versenden. Hintergrund dieses Vorhabens ist, dass erstmals seit Jahren die Anzahl illegaler Musikdownloads wieder zugenommen habe. Nach Erkenntnissen des Verbandes wurden 2008 316 Millionen Kopien unberechtigt verbreitet. Danach kämen auf jeden legal erworben Musiktitel acht illegale Downloads. Vom Staat fühlt sich die Industrie im Stich gelassen. Das System individueller Warnhinweis finde immer noch nicht genug Rückhalt in der Politik. Stefan Michalk, Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie will zunehmend die Internet-Provider über den neu geschaffenen zivilrechtlichen Auskunftsanspruch (§ 101 UrhG) in die Pflicht nehmen, nachdem mehrere Staatsanwaltschaften dazu übergegangen waren, File-Sharer bei sog. Bagatellfällen von weniger als 3000 Downloads nicht mehr zu ermitteln.

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Die Buchpreisbindung Teil (11): Was Online-Händler beachten müssen!

In einer mehrteiligen Serie stellt Rechtsanwalt Christian Solmecke von der Kanzlei Wilde & Beuger unter dem Motto “ Die Buchpreisbindung: Was Online-Händler beachten müssen!“ die juristischen Hürden beim Handel im Netz dar. Im heutigen 11. Teil geht es um die Frage: „Ist bei Mängelexemplaren eine besondere Kennzeichnung erforderlich?“.

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