Computerstrafrecht

Hacker Gruppe Anonymus knüpft sich den Attentäter von Norwegen vor

Bislang richteten sich die Aktionen von Anonymus eher gegen Firmen wie Sony und Organisationen wie die NATO. Jetzt hat die Gruppierung sich etwas völlig Neues ausgedacht.

 

 

Die beiden brutalen Attentate in Norwegen vom 22.07.2011 haben auf der ganzen Welt Entsetzen hervorgerufen. Ein Grund, weshalb die Hacker Gruppe Anonymus vermutlich auf eine ganz spezielle Idee kam. Sie richtet sich gegen das von dem mutmaßlichen Attentäter im Internet veröffentlichte „Manifest“ von 1.516 Seiten.

 

Anonymus ruft ihre Mitglieder dazu auf, dieses aufzuspüren und zu manipulieren. Anschließend soll das so gefälschte Dokument weiterverbreitet werden. Auf diese Weise soll der mutmaßliche Attentäter und dessen wirres Gedankengut der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Anonymus beruft sich auf den folgenden Teil ihres Mottos: „Wir alle verzeihen keinen Mord, wir alle vergessen nicht die Opfer.“

 

 

Quellen:

 

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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