Reiserecht

BGH zu geplatzter Karibik-Kreuzfahrt – Ehepaar erhält Entschädigung

Die Karibik-Kreuzfahrt fiel für ein Ehepaar kurzfristig komplett flach, da für sie kein Platz mehr an Bord war. Eine Entschädigung steht den Touristen deshalb vom Reiseveranstalter zu, hat heute der BGH geklärt. Allerdings nur in Höhe von 73% des kompletten Reisepreises.

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Kreuzfahrt – Trinkgeld darf nicht automatisch abgebucht werden

Ob Reisende auf Kreuzfahrten Trinkgeld hinterlassen möchten, bleibt den Reisenden überlassen. Bestimmte Beträge automatisch von einem Verbraucher abzubuchen, ist jedenfalls nicht zulässig, so das LG Koblenz. Auch ein Hinweis, dass die vereinbarte Zahlung freiwillig sei, erhöht, gekürzt oder gar gestrichen werden könne, reiche nicht aus. Verbraucher müssen Abbuchungen ausdrücklich zustimmen.

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BGH zu Flugverspätungen – Airline muss auch bei gemietetem Flugzeug zahlen

Fluggesellschaften müssen die Ansprüche ihrer Kunden wegen Flugverspätungen erfüllen. Dies gilt auch dann, wenn sie das Flugzeug und die Besatzung von einer anderen Airline gemietet haben. Das hat der BGH in zwei Urteilen entschieden. Weiterlesen →

Passagier-Rausschmiss bei United Airlines – Ihre Flugrechte bei Überbuchung und Verspätung

Der Flug 3411 der Fluggesellschaft United Airlines hatte nicht genügend Sitzplätze für alle Fluggäste. Das hatte für einen der Passagiere den Rausschmiss zur Folge. Doch warum gehören überbuchte Flugzeuge zum Standard und was für Rechte haben die Passagiere bei Überbuchung oder Verspätung ihrer Flüge? Wir erläutern die Rechtslage:

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Reisemangel muss bei Reiseveranstalter angezeigt werden

Der Bundesgerichtshof (Urteil vom 19.07.2016, Az. X ZR 123/15) hat entschieden, dass Urlauber einen bestehenden Reisemangel grundsätzlich beim Reiseveranstalter anzeigen müssen. Diese Pflicht gilt auch dann, wenn der Reiseveranstalter die vorliegenden Mängel bereits kennt. Eine Mangelanzeige kann nur in Ausnahmefällen entbehrlich sein.

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Keine Haftung des Reiseveranstalters für teuren Schmuckeinkauf

Das Amtsgericht München (Urt. v. 10.06.2016, Az.: 271 C 8375/16) hat entschieden, dass ein Reiseveranstalter im Rahmen der Organisation des Besuchs einer Schmuckmanufaktur nicht für das Fehlverhalten der Schmuckmanufaktur haftet, wenn Touristen teuren Schmuck einkaufen. Der Reiseveranstalter ist kein Erfüllungsgehilfe der Schmuckmanufaktur.

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Piloten-Streik geht weiter: Welche Rechte haben betroffene Fluggäste?

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit streikt erneut. Die deutsche Lufthansa wird am heutigen Dienstag und morgigen Mittwoch über 1500 Flüge streichen müssen. Viele Lufthansa-Kunden fragen sich nun, welche Rechte sie aufgrund von Verzögerungen und Annullierungen geltend machen können.

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BGH – Flugtickets müssen sofort bezahlt werden

Der Bundesgerichtshof (Urt. v. 16.02.2016, Az. X ZR 97/14, X ZR 98/14, X ZR 5/15) hat darüber entschieden, wann gebuchte Flüge von Kunden zu zahlen sind. In der bestehenden Praxis fordern Fluglinien üblicherweise die sofortige Zahlung eines Flugtickets nach Buchung – unabhängig davon, ob der Flug zeitnah oder erst in einigen Monaten stattfindet. Das Urteil des Bundesgerichtshofes hat diese Zahlungspraxis nun bestätigt. Nach Ansicht der Richter am Bundesgerichtshof müsse der international geltende Abrechnungsstandard in der Luftfahrtbranche beachtet werden. Die Zahlung der Flugtickets erst am Zielort, sei nicht praktikabel.

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Fluggesellschaften müssen über Kundenrechte informieren

Fluggesellschaften sind dazu verpflichtet ihre Fluggäste eindeutig und vollständig über große Verspätungen und Überbuchungen zu informieren. Wichtige Kundenansprüche dürfen nicht einfach unter den Tisch fallen.

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Travel24 kann Korrektur einer Online-Bestellung nicht durch AGB ausschließen

Das LG Leipzig hat mit seinem Urteil vom 18.09.2015 entschieden, dass Travel24 die von Kunden gewünschte Korrektur einer Online-Bestellung nicht von vornherein durch eine entsprechende Klausel in den AGB ausschließen kann. (LG Leipzig, Urt. v. 18.09.2015 – Az.: 08 O 1954/14).

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