Beratung zur Erstellung einer Programmbeschwerde

Fernsehsender und Rundfunkanstalten dürfen nicht grenzenlos Inhalte verbreiten. Programmgrundsätze und rechtliche Grenzen sind von jedem Fernsehsender einzuhalten. Zuschauer nehmen Sendeinhalte unterschiedlich wahr. Die subjektive Empfindung eines jeden Menschen auf Sendeinhalte differiert aufgrund unterschiedlicher Sozialisation, anderer Erfahrungswerte und einer anderen Erwartungshaltung an das Programm. Programmbeschwerden dienen dazu, dass Zuschauer Stellung zu gesendeten Inhalten nehmen und auf möglicherweise unangemessene Sendeinhalte reagieren können.

Zweck einer Programmbeschwerde

Sofern Zuschauer gesendete Inhalte als problematisch erachten, kann die Kritik in Form einer Programmbeschwerde an der zuständigen Prüfstelle geäußert werden. Häufige Kritikpunkte und Gegenstand von Programmbeschwerden sind Verstöße gegen Werberichtlinien, gegen Vorgaben des Jungenschutzes, Regeln zu Gewinnspielformaten oder auch mögliche Verstöße gegen allgemein bestehende Programmgrundsätze.

Vorgehen bei einer Programmbeschwerde

Haben Sie als Zuschauer Programminhalte wahrgenommen, die den Eindruck erwecken Grenzen des guten Geschmacks zu überschreiten, gegen gesetzliche Regeln zu verstoßen oder Programmgrundsätze des Senders zu verletzen können Sie sich an die zuständige Programmbeschwerdestelle wenden. Dafür müssen Sie die Kritik verschriftlichen und unter Angabe von Sendedatum und Sender bei der zuständigen Stelle einreichen. Die Programmbeschwerde wird dann entsprechend geprüft.

Chancen einer Programmbeschwerde

Die Chancen, dass eine Programmbeschwerde letztlich erfolgreich ist, steigen erfahrungsgemäß mit dem Grad der inhaltlichen und fachlichen Qualität des Beschwerdeschreibens. Gerne unterstützen wir Sie in einem ersten Schritt bei der rechtlichen Beurteilung des Programminhaltes und formulieren eine vollumfängliche Stellungnahme, die als Programmbeschwerde genutzt werden kann.

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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