Arbeitsrecht

Schwere Vorwürfe gegen Apple und Samsung wegen unzureichender Arbeitsbedingungen

Die beiden Konzerne Apple und Samsung warten derzeit wegen ihrer begehrten Produkte mit guten Geschäftsergebnissen auf. Darüber hinaus werden weltweit gerichtliche Auseinandersetzungen wegen der vertriebenen Tablet-Computer geführt, über die wir laufend berichten. Neuerdings wird allerdings Kritik an den Arbeitsbedingungen geäußert, die ein weniger gutes Licht auf die Global Player wirft.

Bildnachweis:/Telefon/ND Strupler/CC BY 2.0/Some rights reserved

In mehreren aktuellen Meldungen etwa bei heise online wird dem südkoreanischen Konzern Samsung vorgeworfen, dass das Unternehmen bei der Herstellung seiner High-Tech-Produkte die Gesundheit seiner Mitarbeiter gefährden soll. Aufgrund des Einsatzes von giftigen Chemikalien seien bereits 50 Arbeitnehmer gestorben und ungefähr 140 ernsthaft erkrankt. Aus diesem Grunde sei die Firma im Rahmen des „Public Eye People’s Award 2012“ als einer der drei schlimmsten Unternehmen der Welt „ausgezeichnet“ worden.

Demgegenüber wird Apple laut heise online sowie focus.de wegen der Arbeitsbedingungen in den Zulieferfirmen im asiatischen Raum kritisiert. In dem größten Teil der Betriebe sollen die Mitarbeiter mehr als 60 Stunden in der Woche arbeiten. Teilweise würden sie durch Missachtung der arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften verletzt und in ihrer Gesundheit gefährdet werden. Sowohl Apple wie Samsung soll jetzt angeblich an einer Besserung dieser nicht tragbaren Zustände gelegen sein.

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Michael Beuger ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE. Er hat sich auf die Beratung mittelständischer Unternehmen aus der Bau-, Lebensmittel-, Kosmetik- und Werbebranche in allen wichtigen Wirtschaftsfragen, spezialisiert.

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