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Kündigung von Apple Store Verkäufer wegen kritischem Facebook-Posting

Viele Arbeitgeber verstehen keinen Spaß, wenn sie in einem Eintrag bei Facebook gerüffelt werden. Dies bekam jetzt auch ein Mitarbeiter aus dem Hause Apple zu spüren.

Laut Golem lebte der betreffende Apple-Store Mitarbeiter in Großbritannien. Er soll auf sich seiner privaten Seite bei Facebook kritisch über Apple und seine Produkte geäußert habe. Nachdem Apple dies über einen Kollegen erfahren hatte, kündigte ihm das Unternehmen.

Daraufhin rief der Mitarbeiter ein britisches Arbeitsgericht an und berief sich unter anderem auf das in Art. 10 MRK geschützte Recht auf Meinungsfreiheit. Außerdem handele es sich um eine private Aussage gegenüber seinen Facebook-Freunden.

Die britischen Richter wiesen jedoch seine Klage ab. Sie entschieden, dass die Kündigung rechtmäßig gewesen ist. Sie begründen das damit, dass das Recht auf Meinungsfreiheit nicht jegliche Äußerungen schützt. Diese dürfen nicht für das Unternehmen mit dem Eintritt von einem Schaden verbunden sein.

Auch deutsche Arbeitnehmer sollten mit Ihren Äußerungen bei Facebook über ihren Arbeitgeber vorsichtig sein. Ansonsten müssen sie insbesondere dann mit einer Kündigung rechnen, wenn sie schützenswerte interne Informationen preisgeben, ihre Äußerungen nicht der Wahrheit entsprechen oder es sich um eine unzulässige Schmähkritik handelt. Darüber hinaus sollten Sie auch auf Ihre Einstellungen bei Facebook achten.

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