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Zeitschriftenredakteure: Auch zweite Tarifverhandlung ergebnislos

Auch die zweite Runde der Tarifverhandlungen für Zeitschriftenredakteure zwischen Verlegern und den Journalistenverbänden DJV und dju ist ergebnislos zu Ende gegangen.

Nachdem sich die beiden Parteien bereits nach der ersten Runde ohne eine Einigung zu erzielen trennten, sind auch die Verhandlungen für den neuen Gehaltstarifvertrag für die rund 9.000 Zeitschriftenredakteure nicht zu einem gewünschten Ergebnis gekommen.

© svort Fotolia

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Nach Angaben des DJV wünschte sich der Verlegerverband VDZ einen extrem langen Gehaltstarifvertrag, der mindestens zweieinhalb Jahre gelten solle. Dies sei für die Vertreter der Arbeitnehmerseite noch in Ordnung gewesen, jedoch nicht zu dem vorgeschlagenen Preis.

Die Verleger wollten lediglich zwei Gehaltserhöhungen mit höchstens zwei Prozent, so die Meldung weiter. Dies war für DJV und dju, die mit einer Forderung von sechs Prozent in die Gespräche gegangen sind, jedoch zu wenig.

Am 25. November 2013 soll es in die nächste Verhandlungsrunde gehen. Die Journalisten-Verbände erwarten bis dahin ein neues Angebot der Verleger.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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