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WDR-Intendatin Piel: Kein Jugendwahn beim WDR

WDR-Intendantin Monika Piel hat in einer Pressemeldung die erhobenen Vorwürfe der Altersdiskriminierung von Frauen beim WDR zurückgewiesen. „Als 60jährige Frau an der Spitze des WDR stehe ich dafür, dass keine Frau mit der Begründung ‚zu alt‘ vom Bildschirm genommen wird. Dies ist für mich seit meinem Amtsantritt selbstverständlich“, so Piel in der Pressemeldung des WDR.

Hintergrund war die Beendigung des Arbeitsverhältnisses der drei langjährigen Moderatorinnen Claudia Ludwig (51), „Tiere suchen ein Zuhause“, Benedicta Junghanns (48), „Lokalzeit Duisburg“ und Angela Maas (53), „Lokalzeit Köln“. Die medienpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Andrea Verpoorten hatte daraufhin von „Jugendwahn“ beim WDR und einem „Kameraverbot“ für Frauen in einem bestimmten Alter gesprochen.

Diese Vorwürfe seien „absurd“, so die Meldung des WDR. Piel: „Im WDR Fernsehen stehen eine ganze Reihe von Moderatorinnen über 50 Jahren erfolgreich vor der Kamera. Dies wird auch in Zukunft so sein. Darüber hinaus sind bei uns 31 Prozent aller Führungskräfte weiblich. Die sechsköpfige Geschäftsleitung ist sogar zur Hälfte mit Frauen besetzt.“

Überraschend sei das Beschäftigungsende für keine der Moderatorinnen gewesen, man informiere freiberufliche Moderatoren Monate im Voraus in persönlichen Gesprächen und biete in der Regel alternative Beschäftigungsmöglichkeiten an, so die Meldung weiter. Ein tarifvertraglicher Anspruch auf eine Abfindung könne bei längeren Beschäftigungen ebenfalls geltend gemacht werden, so der WDR.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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