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VPRT Marktprognose 2013: Pay-TV weiter auf Wachstumskurs

Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e. V. (VPRT) hat seine diesjährige Marktprognose für Radio und TV in Deutschland veröffentlicht. Und besonders für das Pay-TV sieht die Zukunft rosig aus: der VPRT prognostiziert einen Umsatz von zwei Milliarden Euro. 

Der Branchenverband rechnet allerdings mit positiven Entwicklungen in allen Marktsegmenten. So erwarte man bei der Radiowerbung ein Umsatzplus von ca. 2,2 % auf insgesamt 735 Millionen Euro, bei der Fernsehwerbung von ca. 1,1%, was somit einem Gesamtumsatz von ca. 4,1 Milliarden Euro entspricht.

© Martin Schumann - Fotolia.com

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Wachstum im Bereich Online

Mehr Wachstum gibt es im Bereich Online: Gegenüber dem Vorjahr geht man von einem Plus von 8% aus. Beim Bereich Mobilewerbung gibt es mit einer Steigerung von ca. 60% einen besonders hohen Anstieg, bei der Online/Mobile-, Audio- und Videowerbung rechnet man jeweils mit einem zweistelligen prozentualen Wachstum, so die Meldung des VPRT.

Beim Bereich Pay-TV und Paid-Video-on-Demand beläuft sich die Prognose des anbieter- und plattformübergreifenden Wachstums auf ca. 11,5%. Dies bedeutet einen Umsatz von mehr als zwei Milliarden Euro, so die Informationen des „Handelsblattes“.

Größte Dynamik bei Pay-TV- und Paid-Video-on-Demand-Angeboten

Zudem gehe man davon aus, dass der Wachstumstrend auch 2014 noch anhalten werde. So sagte Frank Giersberg, Leiter Marktentwicklung im VPRT: „Während sich mit fortschreitender Fragmentierung die Nutzung auf mehr und mehr Angebote verteilt, liegen die Radio- und TV-Reichweiten insgesamt unverändert auf Rekordniveau. […] Die größte Dynamik beobachten wir allerdings weiterhin im Bereich der werbefinanzierten Audio- und Videoangebote sowie der Pay-TV- und Paid-Video-on-Demand-Angebote.“

Die jährlich erscheinende VPRT-Prognose basiert auf einer Befragung von Führungskräften deutscher Radio- und TV-Unternehmen. Auswertungsbasis der diesjährigen Prognose sind Rückmeldungen für 62 Unternehmen und insgesamt 175 Prognoseaussagen.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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