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Vormittags-Nachrichten: ARD appelliert an ZDF

Erst Mitte November hatte das ZDF angekündigt, ab 2012 die Nachrichten am Vormittag nicht mehr wie bislang im wöchentlichen Wechsel mit der ARD, sondern durchgängig jede Woche selbst zu produzieren. Die ARD zeigte sich enttäuscht über den Alleingang des ZDFs und appellierte nun erneut, die „heute“-Nachrichten am Vormittag doch nicht durchgängig zu senden. Grund dafür sei die hohen Mehrkosten durch die durchgängige Produktion der Vormittags-News entstehen.

In einem Brief habe die ARD-Vorsitzende Monika Piel den ZDF-Intendanten Markus Schächter gebeten, den Entschluss zu überdenken.

Ab 2012 will das ZDF wöchentlich um 9.00 Uhr und 12.00 Uhr „heute“-Sendungen zeigen. Bislang wechselten sich ARD und ZDF bei den Vormittagsnachrichten wöchentlich ab. Im Zuge der Neuerung soll auf die 10 Uhr „heute“-Ausgabe verzichtet und die 12 Uhr Ausgabe um fünf Minuten gekürzt werden.

Nach Angaben der WDR-Rundfunkratsvorsitzenden Ruth Hieronymi will sich auch die ARD-Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) beim ZDF-Fernsehrat für einen Verzicht der Umsetzung der Pläne einsetzen.

Erst nach der Tagung des ZDF-Fernsehrats am 9. Dezember will die ARD über das eigene Vorgehen beraten.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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