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Vernichtung von Kunstwerken an der Düsseldorfer Kunstakademie

Die Rheinische Post berichtet über den kuriosen Wutanfall eines Mitarbeiters der Kunstakademie in Düsseldorf, der einfach mal um die 60 Kunstwerke der Studenten vernichtet hat. Grund dafür soll der Ärger darüber sein, dass die Studenten nicht der Bitte nachgekommen sind ihre Bilder aus den Fluren der Akademie zu entfernen. Aus Gründen des Platzmangels sind dort immer wieder Bilder der Studenten gelagert worden.

Rektorin will fortan für bessere Lagerbedingungen in der Kunstakademie sorgen

Akademie-Rektorin Rita McBride ist entsetzt über den Vorfall: „Das ist schrecklich für die Studenten, die Werke sind unersetzlich.“ Sie will den Vorfall zum Anlass nehmen um für bessere Lagerbedingungen zu sorgen.

Der Mitarbeiter schnitt mit Hilfe eines Messers alle Leinwände kaputt und machte auch nicht vor den Rahmen halt. Die zerstörten Werke warf er in einen Container auf dem Hof.

Schadensersatzforderungen sind denkbar

Die Studenten sind selbstverständlich empört und wütend. Die Bilder sollten teilweise als Prüfungsmaterial dienen. Außerdem verkaufen viele der Studenten ihre Werke als Nebenverdienst. Zum Teil werden Verkaufserlöse von mehreren tausend Euro erzielt, je nachdem von welchem Maler sie unterrichtet wurden. Da könnten hohe Schadensersatzforderungen auf die Verwaltung zukommen, erklärt der Kölner Anwalt Christian Solmecke.

 

 

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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