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Verändertes Nutzungsverhalten: Das Internet als Quelle der Weisheit

Gerade für junge Leute ist das Internet heute häufig die erste Informationsquelle und  primäres Medium.

Laut einer repräsentativen Umfrage des Institutes für Demoskopie Allensbach gaben 30,1 Prozent der 14- bis 29-jährigen an, sich gestern im Internet über das aktuelle Geschehen informiert zu haben. Die Statistik stellt die Nutzung von Zeitung und Internet als Informationsmedium gegenüber. In der Altersgruppe 50 bis 69 Jahre gaben fast 60 Prozent der Befragten an, sich gestern wiederum in der Zeitung über das aktuelle Geschehen informiert zu haben.

Hier finden Sie Informationen zum Jugendmedienschutz

Bildnachweis: 2 girls and a boy at the laptop | Ingo Bartussek | Fotolia

Printmedien als Ergänzung

Mit dem fortschreitenden demografischen Wandel wird sich das o.g. Nutzungsverhalten weiterhin ändern und verschieben, Printmedien werden jedoch in Zukunft eine Ergänzung des Internets sein. Auch wenn das Internet Primärmedium in der Informationsbeschaffung wird, die gedruckte Tageszeitung wird nicht vom Markt verschwinden, so die Einschätzung von Experten. Verlage stehen nun vor der Aufgabe, neue Wege zu finden und zu gehen, um aus den Abonnenten der Printprodukte Printabonnenten, Digitalabonnenten zu machen.

Fernsehkonsum weiter auf Rekordniveau

Der Wandel der Mediennutzung kommt schleichend und konstant. Die Nutzung des Internets intensiviert sich und stellt zunehmend die Modelle klassischer Medien in Frage. Je stärker man sich der „digitalen“ Jugend zuwendet, desto deutlicher wird der Wandel. Der Fernsehkonsum befindet sich trotz des Internets weiter auf Rekordniveau. Auch hier bleiben lokale und regionale Berichterstattung wichtig. Qualitätsmedien wie Print und Fernsehen bleiben auf dieser Ebene, trotz des Internets, unverzichtbar.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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