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TV bleibt Meinungsbildung-Medium

Zwar ist laut der vor kurzem veröffentlichten Media-Analyse (ma) 2011 II das Radio mit einer Nutzerzahl von 79, 3 % das beliebteste Medium hierzulande, doch wenn es um Meinungsbildung geht, steht das Fernsehen an erster Stelle. Dies belegt eine nun veröffentlichte Studie der Bayerischen Landesanstalt für neue Medien (BLM).

Bereits zum zweiten Mal hat TNS Infratest im Auftrag der BLM eine repräsentative Studie zur Relevanz der Medien bei der Meinungsbildung durchgeführt. Das in der Untersuchung ermittelte „Meinungsbildungsgewicht“ setzt sich dabei aus „informierender“ Tagesreichweite und der empfunden Wichtigkeit des Mediums zusammen.

TV Spitzenreiter, Tageszeitungen geschwächt

Mit 40% ist dabei das Fernsehen Spitzenreiter bei Mediennutzern wenn es um die Vermittlung von Informationen und Meinungsbildung geht. Die Tageszeitungen mussten mit einem Rückgang um vier Prozentpunkte auf nur mehr 22% einen Bedeutungsverlust hinnehmen, so die Studie.

Internet immer relevanter

Das Radio konnte im Vergleich mit der Vorgängerstudie von 2009 das Meinungsbildungsgewicht von 17 auf 18% verbessern. Immer relevanter wird das Internet, das gegenüber 2009 einen Zuwachs von 13 auf 17% verzeichnen konnte. Den Zeitschriften kommt ein Gewicht von drei Prozent zu.

Die Erhebung wurde im Frühjahr 2011 bei 3076 Personen in Privathaushalten in Deutschland durchgeführt. Sie ist repräsentativ für 70,5 Mio. Bundesbürger ab 14 Jahre.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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