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„Titanic“-Cover: Papst zieht Einstweilige Verfügung zurück

Das Satiremagazin „Titanic“ ist nicht gerade für seine Feinfühligkeit bekannt, doch mit dem Papst-Cover trieb es das Magazin soweit, dass Papst Benedikt XVI. eine Einstweilige Verfügung erzielte. Nun hat der Papst den Antrag zurückgenommen.

Wie das Landgericht Hamburg in einer Meldung mitteilte, nahm Papst Benedikt XVI. seinen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zurück. Somit ist das Verfahren (324 O 406/12) beendet, der geplante Gerichtstermin wurde aufgehoben. Über die Gründe der Antragsrücknahme wurde nichts bekannt.

Die Titanic hatte im Vorfeld angekündigt, mit der gesamten Redaktion zum Gerichtstermin anzureisen und einen Mittelaltermarkt veranstalten zu wollen.

Die Einstweilige Verfügung durch Papst Benedikt XVI. stieß auch auf Kritik. Der Deutsche Journalisten-Verband kritisierte die Reaktion als “überzogen und satirefeindlich”.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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