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Studie: Hohe Akzeptanz für Urheberrechtsschutz im Internet

Illegale Filesharingseiten erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Das ist insofern verwunderlich, denn: Das Bewusstsein für Urheberrechtsverletzungen in der Bevölkerung wächst. So lautet zumindest das Ergebnis einer aktuellen Studie.

Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI), der Börsenverein des Deutschen Buchhandels (BOEV) und die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) haben nun eine Studie zum Thema digitale Contentnutzung (DCN-Studie 2013) veröffentlicht.

Filesharing Abmahnung ehegette

© AK-DigiArt-Fotolia

96% der Befragten wissen um illegale Nutzung

Laut der Studie wissen mehr als 90% der Deutschen, dass ein Zugänglichmachen von urheberrechtlich geschützten Medieninhalten über Verbreitungswege  wie Peer-to-Peer-Netzwerke, Bittorent, Sharehoster oder Blogs/Foren nicht erlaubt ist. 96% sind sich im klaren darüber, dass das Herunterladen geschützter Inhalte in Peer-to-Peer-Netzen eine illegale Nutzung darstellt, so die Studie weiter.

Das diese Rechte geschützt werden müssen, das sieht mehr als die Hälfte der Bevölkerung ein: Mehr als 60% der Deutschen haben ein großes Verständnis für das Bemühen der Kreativwirtschaft zur Rechtsdurchsetzung. 71% der Bevölkerung betrachten die legalen  Onlineangebote für Film- und TV-Inhalte bereits als ausreichend, fast 50% finden sogar, das Angebot sei für die eigenen Bedürfnisse perfekt.

Rund 72% stimmen der Aussage zu, dass der Umgang mit dem Eigentum Anderer im Internet nach denselben Regeln funktionieren sollte wie außerhalb des Internets. Lediglich 15% der Befragten befürworteten die Forderung, das urheberrechtlich geschützte Werke im Internet umsonst und frei verbreitet werden sollten, so ein Ergebnis der Studie.

Die gesamte Studie finden Sie hier. 

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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