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Produzentenallianz und VTFF vereinbaren Zusammenarbeit

Der Verband Technischer Betriebe für Film & Fernsehen und die Produzentenallianz wollen künftig auf politischer, medienwirtschaftlicher und struktureller Ebene kooperieren.

Ab dem 1. Januar 2015 beginnt die Kooperation. Dann soll der VTFF auch in die Räume der Produzentenallianz-Hauptgeschäftsstelle in Berlin einziehen. So wolle man Synergien schaffen und die Zusammenarbeit ausbauen, so die Meldung der Produzentenallianz.

© Martin Schumann - Fotolia.com

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Kooperation bei Forschung, Fort- und Ausbildung

Zu den gemeinsamen politischen und medienwirtschaftlichen Themenfeldern von Produzentenallianz und VTFF gehören unter anderem die Filmförderung auf Bundes- und Länderebene, Urheberrechtsangelegenheiten, Sicherung des Filmerbes, eine gemeinsame Positionierung bei Gesetzesinitiativen sowie Fragen der Vertragsbedingungen zwischen Produzenten und VTFF-Unternehmen auf der einen und Auftrag gebenden Fernsehsendern auf der anderen Seite. Die Kooperation solle künftig die Bereiche Forschung, Fortbildung und Ausbildung umfassen.

Der Vorsitzende des Produzentenallianz-Gesamtvorstands Alexander Thies sagte dazu: „Die Produzenten und die filmtechnischen Betriebe verbindet viel mehr als nur eine Geschäftsbeziehung zwischen Auftraggeber und Dienstleister. Die Übergänge sind zum Beispiel bei den VFX-Firmen oder der kreativen Postproduktion fließend, und auch die dringend verbesserungsbedürftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf dem deutschen Produktionsmarkt beschäftigen Produzentenallianz und VTFF gleichermaßen.“

Der Vorstandsvorsitzende des VTFF, Stefan Hoff, ergänzte: „Es gibt viele thematische Überschneidungen in der Film- und Medienpolitik, aber auch in ganz praktischen Belangen wie technische Standards, Arbeitsrecht, Marktforschung oder Services für die Mitglieder.“

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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