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Produzentenallianz fordert Rücknahme der DFFF-Kürzung

Die Kürzung des Deutschen Filmförderfonds sorgt in der Branche für Unmut. Nun hat die Produzentenallianz die Rücknahme der Kürzung gefordert.

Der DFFF, der 2007 eingeführt wurde, sei ein effizientes und wirksames Förderinstrumentarium, welches sowohl nationale wie auch internationale Anerkennung erfahre, so die Meldung der Produzentenallianz.

© Maria.P.-Fotolia

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Negatives Signal

Der DFFF habe ein erhebliches Produktionsvolumen generiert und zu einem deutlichen Innovations- und Qualifizierungsschub geführt. Die im Bundeshaushalt 2015 vorgesehene Kürzung des DFFF sei daher falsch, weil sie schlecht für den Filmstandort Deutschland sei und ein negatives Signal für die Investitionstätigkeit in Deutschland sei, so die Meldung weiter.

Daher müsse der DFFF Betrag wieder auf 60 Mio. Euro erhöht werden. Momentan sind bis 2019 jährlich lediglich 50 Mio. Euro angesetzt. So schreibt die Produzentenallianz in ihrer Meldung:

Film als einziger Bereich mit Einschränkungen

»Wir bedauern ausdrücklich, dass in der noch kurzen Amtszeit von Staatsministerin Monika Grütters der DFFF von (einmalig) 70 Mio. Euro (2013) auf dann 50 Mio. Euro (2015) zurückgeführt wird. Der Film erleidet im Haushalt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien damit – soweit ersichtlich – als einziger Bereich erhebliche Einschränkungen. Während der Gesamtetat sich um 118 Mio. Euro auf rund 1,34 Milliarden Euro erhöht, erfährt der Filmbereich mit dem DFFF gegenüber dem Spitzenjahr 2013 eine Kürzung um fast 30 %. Der Film ist jedoch gerade in der digitalen Welt eine Zukunftsdisziplin und ein internationaler Botschafter.«

 

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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