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Pressemitteilung zum Digitalisierungsbericht 2010 der Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK): Analoges Fernsehen stirbt aus

Die am 6. September 2010 veröffentliche Pressemitteilung des ZAK beschäftigt sich mit der Digitalisierung auf dem Fernsehmarkt und zeigt deren Entwicklung im vergangenen Jahr anhand relevanter Zahlen auf.

Die Studie zeigt, dass bereits zwei (Internet und Terrestrik) der vier (Kabel, Satellit) Übertragungssysteme vollkommen digital sind, während der Satellitenempfang mit etwa 80% auf einem guten Weg dahin ist. Aus diesem Grund soll bis zum 30.04.2012 die analoge Satellitenabstrahlung vollkommen abgestellt werden. Ein Zusammenschluss aus den vier großen Sendergruppen, dem VPRT (Verband Privater Rundfunk und Telemedien) und der Landesmedienanstalten soll diesen Fakt den verbleibenden Analog-Sat-Kunden durch entsprechende Kampagnen vermitteln.

Lediglich das Kabelfernsehen hält noch eine Mehrheit an analogen Signalen, wobei auch hier die Digitalisierung rasant fortschreitet und bei mittlerweile knapp 38% steht. „Die verstärkte Einführung von hochauflösendem Fernsehen (HDTV), Fernsehgeräte mit integriertem Satelliten- und Kabelempfang sowie hybride Geräte lassen einen weiteren Schub in den nächsten Jahren erwarten“, erklärt Thomas Langheinrich, Vorsitzender der Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK).

Deutlichen Zulauf bekommen daher auch die bereits komplett digitalisierten Empfangsmöglichkeiten via Internet (IPTV) und über terrestrische Übertragung (DVB-T). Auch die Nutzung von Online-Mediatheken habe stark zugenommen, so die Studie weiter.

Quelle: ZAK-Pressemitteilung 13/2010 vom 06.09.2010

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Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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