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Online-Konsultation zum neuen WDR-Gesetz gestartet

Der WDR hat sich für mehr Transparenz ausgesprochen. Nun setzt man auch auf Partizipation und hat eine Online-Konsultation zum neuen WDR-Gesetz gestartet.

Angesichts der sich ständig und schnell ändernden Rahmenbedingungen habe sich die nordrhein-westfälische Landesregierung vorgenommen, das Gesetz über den Westdeutschen Rundfunk Köln zu novellieren und den WDR zukunftsfähig zu machen, so die Meldung der Medienministerin Dr. Angelica Schwall-Düren.

© Martin Schumann - Fotolia.com

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Identifikation der Menschen mit WDR

Gerade der WDR habe insbesondere durch seine starke regionale Ausrichtung für eine große Identifikation der Menschen mit „ihrem“ WDR gesorgt. Deswegen biete man nun bis zum 19. März allen Nutzern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und alle anderen Beteiligten und Interessierten die Möglichkeit, an der Weiterentwicklung des WDR-Gesetzes mitzuwirken.

Auch der WDR selbst, seine Gremien, seine Mitarbeiter sowie interessierte Verbände seien eingeladen, sich aktiv einzubringen, so die Meldung weiter.

Man habe zu wichtigen Themengebieten konkrete Fragen formuliert, aber erwarte auch weitergehende Vorschläge und Anregungen. Einen vorformulierten Arbeitsentwurf des Gesetzes habe man bewusst nicht zur Diskussion gestellt.

Fragen nach Information, Kultur, Unterhaltung, Sport

Die Fragen richten sich u. a. nach der Gewichtung von Information, Kultur, Unterhaltung und insbesondere Sport im Programm, nach der Qualität des Programms sowie der Frage nach Angebot und Verbreitung des WDR im digitalen Zeitalter. Auch Fragen nach der Zusammensetzung von Rundfunk- und Verwaltungsrat und der Beteiligung an kommerziellen Tochterunternehmen werden zur Diskussion gestellt.

Hier können Sie über die Weiterentwicklung des WDR diskutieren:

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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