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Medienhüter wollen 2013 mehr Geld für Förderung ausgeben

Die Landesanstalt für Kommunikation (LFK) hat im Haushaltsplan 2013 eine erweiterte Schwerpunktförderung der Nichtkommerziellen Lokalradios (NKL) und einen Schub der Förderung von Medienkompetenz-Projekten verabschiedet. 

Zuvor hatte der Landtag von Baden-Württemberg das Landesmediengesetz geändert und die Mittel, die der LFK aus der Rundfunkgebühr für ihre Arbeit zufließen, erhöht, so die Meldung der LFK. Dies ermöglicht den Medienhüter, mehr Geld in Fördermaßnahmen zu stecken.

Insgesamt steht der LFK 2013 rund 10.51 Millionen Euro zur Verfügung. Mit 1.56 Millionen Euro wurde der Fördergeld-Etat für freie Radios 2013 um rund 60% angehoben. Vor allem die Arbeitsmöglichkeiten der Nichtkommerziellen Radios sollen damit verbessert werden, so die Meldung weiter.

Das Fördervolumen von Medienkompetenz- und Forschungsprojekten werde um über 50 Prozent angehoben. „Damit kann die LFK ihre Aufgabe als wichtige Förderinstitution im Land ausweiten und noch mehr Schulen und Bildungseinrichtungen gezielte Medienförderung in vielen Projekten und Maßnahmen zu Gute kommen lassen“, so LFK-Präsident Thomas Langheinrich.

Der Vorstand der LFK habe auf Grundlage des Haushalts neue Förderrichtlinien formuliert. Momentan finden Anhörungen der Betroffenen statt, Anfang 2013 soll über das neue LFK-Förderpaket entschieden werden, so die Meldung weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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