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Medienanstalten sprechen sich für Umstieg auf DVB-T2 aus

Die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) hat sich für den Umstieg des terrestrischen Fernsehempfangs auf DVB-T2 ausgesprochen.

Insgesamt empfangen noch rund vier Millionen Haushalte in Deutschland ihr Fernsehsignal über Antenne, DVB-T habe sich hierzulande als drittstärkster Übertragungsweg in etabliert, so die Meldung der DLM. In den Ballungsräumen erreiche DVB-T einen Marktanteil von 26%.

Der Umstieg auf DVBT-2 würde diesem Übertragungsweg die Zukunft sichern, so die Ansicht der DLM, da somit mehr Programme bei besserer Bildqualität sowie ein Einsparungspotenzial bei den Verbreitungskosten gesichert werden würden.

Die ARD wolle nach eigenen Angaben frühestens ab 2016 mit dem Wechsel beginnen, bei den privaten Sender warte man noch auf eine Position zu diesem Thema. Der Umstieg ermögliche es auch, den Frequenzbedarf anderer Dienste, wie etwa des Mobilfunks, zu befriedigen, so die Meldung weiter. Man müsse aber abwarten, wie die Nutzer das System annehmen werden, erst dann könne man beurteilen, ob durch den Umstieg tatsächlich Spektrum frei werde. Für mindestens zwei Jahre ab dem Start von DVB-T2 solle daher die Option auf das gesamte, derzeit für den Rundfunk zur Verfügung stehende Frequenzspektrum offen gehalten werden, so die Meldung des DLM weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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