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Medienanstalten sprechen sich für terrestrische Übertragung aus

Die Gremienvorsitzenden der ARD und der Landesmedienanstalten haben sich in einer gemeinsamen Sitzung für den Erhalt des terrestrischen Verbreitungswegs ausgesprochen. 

Die Terrestrik sei nicht nur eine kostengünstige Technologie, sondern könne auch die Anforderungen an attraktive mobile und hybride Angebote erfüllen, so die Meldung der Medienanstalten.

© Martin Schumann - Fotolia.com

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Die Vorsitzenden der Rundfunk- und Verwaltungsräte der ARD sowie die Vorsitzenden der Beschlussgremien der Landesmedienanstalten plädieren daher dafür, den Ausbau des terrestrischen Verbreitungsweges nicht durch vorschnelle Frequenzentscheidungen zu erschweren.

Zudem müsse das Potential der Terrestrik für die Bedürfnisse der mobilen Mediengesellschaft ausgeschöpft werden. Auch gelte es, kombinierte Netze aus Rundfunk- und Telekommunikation zu entwickeln, so die Meldung weiter.

Zumal sei der terrestrische Verbreitungsweg für den flächendeckenden Versorgungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender relevant und der direkteste Weg zwischen Rundfunk und Nutzer.

Vor allem die Technologie von DVBT-2 würde neue Chancen eröffnen, Fernsehen, Hörfunk, Internet und Telefonie in intelligenten hybriden Geräten zusammenzubringen, so die Meldung weiter.

In den nächsten Jahren soll der Wechsel zu DVB-T2 erfolgen. Die RTL Gruppe hat bereits bekannt gegeben, aus der terretrischen Verbreitung aussteigen zu wollen. Zudem gibt es Pläne, Teile der Frequenzen auch an den Mobilfunk zu versteigern, die allerdings in der Kritik stehen.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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