Allgemein

Media-Programm: Verleiher und Vertriebe erhalten Großteil der Förderung

2012 hat Deutschland über 15 Millionen Euro vom Media Programm der Europäischen Union erhalten. Dies entspricht 15,3 Prozent des gesamteuropäischen Förderbudgets.

Insgesamt haben 154 Projekte von deutschen Verleihern, Produzenten, Aus- und Fortbildungsinstitutionen, Filmfestivals, Promotionagenturen sowie zahlreiche Kinos von der europäischen Förderung profitiert, so die Meldung von Mediadesk Deutschland.

© benqook - Fotolia

© benqook – Fotolia

Höherer Finanzrahmen wird erwartet

Noch in diesem Monat werden sich das Europäische Parlament und die Finanzminister der Mitgliedsländer über den EU-Finanzrahmen für die Jahre 2014 bis 2020 einigen, das konkrete Budget für Creative Europe wird erst nach der Sommerpause feststehen, so die Meldung von Mediadesk Deutschland. Allerdings sei die Kommission optimistisch, den Finanzrahmen erhöhen zu können.

Christiane Siemen, Leiterin von MEDIA Desk Deutschland, sagte dazu: „Die überaus guten Ergebnisse und die sichtbaren Effekte der MEDIA Förderungen zeigen, wie positiv sich eine Erhöhung des Förderbudgets für die deutsche Filmbranche in Zukunft auswirken wird.“

In Deutschland ist 2012 mit knapp 5 Millionen Euro der größte Teil der Gelder des Förderprogramms an deutsche Filmverleiher und Vertriebe gegangen. Das Media Programm unterstützt dabei unterschiedliche Stadien der Förderung. Neben der Entwicklungsförderung stellt das Programm bspw. eine Finanzierungsförderung sowie eine TV-Ausstrahlungsförderung für Produzenten zur Verfügung. 2012 erhielten deutsche Produzenten rund 4,2 Millionen Euro (13% der Gesamtförderung) vom europäischen Förderprogramm.

Innovativer Standort

Deutschland hat sich 2012 besonders bei Pilotprojekten als innovativer Standort erwiesen, mit 350.000 Euro sind rund 25 Prozent der Gesamtfördersumme im Bereich technologischer Vertriebswege und Digitalisierung an deutsche Projekte gegangen. Zudem wurden 2012 bei der Digitalisierung 24 Leinwände mit 480.000 Euro unterstützt, so die Meldung weiter.

Seit Jahren steht die Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE Produzenten erfolgreich bei der Beantragung von Fördergeldern zur Seite. Durch gute Kontakte und detaillierten Fach- und Praxiskenntnisse können wir zusammen mit Ihnen die passenden Fördermöglichkeiten für Ihr Projekt erarbeiten.
Melden Sie sich einfach bei uns, Rechtsanwältin Rafaela Wilde und Ihr Team steht Ihnen bei Fragen gern zur Verfügung.
Rufen Sie uns an unter der Rufnummer 0221 / 968 896 537 5 (Beratung bundesweit)!

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

Gefällt Ihnen der Artikel? Bewerten Sie ihn jetzt:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

RSSKommentare (0)

Kommentar schreiben

Kommentar schreiben

Mit dem Absenden des Kommentars erklären Sie sich mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden.