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MDR Skandal weitet sich aus

Die Affäre um den ehemaligen MDR-Unterhaltungschef Udo Foht weitet sich weiter aus. Im Zuge der Ermittlungen wurden nun in sechs weiteren Bundesländern Wohnungs- und Firmendurchsuchungen vorgenommen. Auch „Bambi“-Produzent Werner Kimmig und die Bavaria -Tochter Saxonia Entertainment waren von den Durchsuchungen betroffen, so eine Meldung von Welt Online. Kimmig werde in dem Ermittlungsverfahren unterdessen ebenfalls als Beschuldigter geführt, so der Bericht weiter.

Überraschend hingegen sei die Ausweitung auf Saxonia Entertainment, die zu 51% mehrheitlich der Bavaria Film GmbH gehört, zu deren Gesellschaftern wiederum direkt oder indirekt der Westdeutsche Rundfunk (WDR), der Südwestrundfunk (SWR) und der Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) zählen. Somit würde der Skandal den gesamten ARD-Verbund belasten. Insgesamt seien 19 Objekte in Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Berlin, Niedersachsen und Sachsen durchsucht worden, mittlerweile gebe es in dem Verfahren bereits 12 Beschuldigte, so Oberstaatsanwalt Lutz Lehmann gegenüber Welt Online.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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