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MDR begrüßt Neuordnung des Finanzausgleichs

Der MDR-Verwaltungsrat hat die Neuordnung des Finanzausgleichs innerhalb des Senderverbundes ausdrücklich begrüßt.

Der Vorsitzende des Gremiums, Dr. Karl Gerhold, betonte, dass die Neuausrichtung ein „geeigneter und sinnvoller Weg“ sowohl für die kleinen Sendeanstalten Saarländischer Rundfunk und Radio Bremen, als auch für den Mitteldeutschen Rundfunk mit seiner schwierigen demografischen Situation sei, so die Meldung des MDR Rundfunkrates.

© gena96 - Fotolia.com

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MDR: Rückgang der Beitragszahler

Aufgrund der Tatsache, dass im Sendegebiet die Zahl der Beitragszahler immer mehr zurückgehe, gebe es auch beim MDR zunehmend in eine strukturelle finanzielle Schieflage, die es auszugleichen gelte, so die Meldung weiter.

Weniger Zahlungsverpflichtung

Durch die mit der Neuausrichtung verknüpften Änderung des Fernsehvertragsschlüssels würden die Zahlungsverpflichtungen des MDR für gemeinschaftliche Aktivitäten zurückgehen, dieses Geld könnte an anderer Stelle zum Ausgleich eingesetzt werden.

Dass der MDR zugleich im Kreise der fünf „gebenden“ Anstalten bleibe, sei ein Beweis für die grundsätzlich tragfähige Aufstellung der Drei-Länder-Anstalt (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen), so die Meldung weiter.

Neuordnung des Finanzausgleichs

Um auch die kleinen Sendeanstalten besser zu unterstützen hatte die ARD vergangene Woche beschlossen, den Finanzausgleich des Senderverbundes neu zu ordnen. Mit der Neuregelung soll der Finanzbedarf von Radio Bremen und dem Saarländischen Rundfunk nachhaltig gedeckt werden. Eine der Maßnahmen ist der Wandel von Kooperationsleistungen für Radio Bremen und den Saarländischen Rundfunk in Geldleistungen. Zudem wolle man zusätzliche Investitionsmittel bei der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) beantragen.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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