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MDR-Äffäre: Foht weist Vorwürfe zurück

Die Affäre um den MDR Unterhaltungschef Foht zieht immer größere Kreise: die Schweizer Musik- und TV-Produktionsfirma Gillming & Co. fordert angeblich vom MDR einen Schadensersatz von rund 1 Million Euro. Grund sei die Talkshow „Generationen-Dialog“, die zwar in Auftrage gegeben, aber nie produziert worden sei.

Der suspendierte MDR-Unterhaltungschef Udo Foht hat über einen langjährigen Vertrauten verkünden lassen, dass er nie einen Euro aus den von ihm beschafften Krediten für sich selbst benutzt habe, wie das Nachrichtenmagazin Focus berichtet. Der Vertraute sei dem Magazin namentlich bekannt. Foht bezog allerdings gegenüber dem Sender keine Stellung.

Auch der MDR will sich zu den Vorwürfen gegen Foht nicht mehr äußern. In einem Brief an die Gremien des Senders kündigte Intendant Udo Reiter für September einen Zwischenbericht der Untersuchungskommission an.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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